Jake Bugg
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Wenn man mit 17 Jahren als Wunderkind gilt, was kann dann mit 23 noch kommen? Ein neues Album natürlich. Und wer Jake Bugg noch in seiner Rolle als Lümmel von der letzten Bank kennt, wird sich wundern.

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„Für Jake Bugg-Verhältnisse geradezu schmusig“ Zitat von hr1-Musikredakteurin Melanie Aschenbrenner
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Jake Bugg: "Hearts that Strain"
Label: Universal / EMI
VÖ: 1.9.2017

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2011 – da war Jake Bugg tatsächlich erst 17 - stand er auf der "BBC Introducing"-Bühne beim Glastonbury-Festival und galt als neue Hoffnung des Rhythm ’n’ Blues. Mit 18 veröffentlichte er sein Debütalbum "Jake Bugg", das in Großbritannien auf Platz 1 der Albumcharts einstieg. Jakes Markenzeichen: ein frecher Sound zwischen Oasis und 60s-Sound, zwischen Brit-Pop und Skiffle, dazu ein gesundes Ego und markige Sprüche.

Jake Bugg klingt jetzt softer

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Jetzt erscheint sein viertes Album "Hearts that Strain", und wer Jake noch in seiner Rolle als Lümmel von der letzten Bank kennt, wird sich wundern. Softer klingt er jetzt, weicher, die harte britische Kante ist einem geschmeidigen Memphis- und Country-Sound gewichen. Diese neuen Songs würde man auch Glen Campbell, Neil Diamond oder Don McLean (Jakes großem Idol) abnehmen. Das liegt mit an den Akteuren auf dem Album: "Hearts that Strain" wurde in Nashville mit Mitgliedern der Memphis Boys aufgenommen, der Band des American Sound Studios, die schon an Meilensteinen wie "Dusty in Memphis" und "In The Ghetto" gearbeitet und mit Aretha Franklin, Wilson Pickett und Dionne Warwick gespielt haben.

Studiosessions mit Disziplin

Jake Bugg Cover
Bild © Universal / EMI

"Sie sind alte Kerle", sagt Jake, "aber einfach großartig." Studiosessions fanden mit der Disziplin statt, wie sie früher in den Studios von Motown und Stax herrschte:  Täglich von 10 bis 17 Uhr, dazwischen Mittagspause. Sie packten wieder zusammen, und wir hatten zwei, drei Songs im Kasten. "Es war eine verrückte Stimmung, aus England zu kommen und diese absoluten Legenden zu treffen und mit ihnen aufzunehmen."  Na guck an: da konnten die Soul-Veteranen – und der ebenfalls beteiligte Dan Auerbach von den Black Keys - dem jungen Rotzlöffel auf "Hearts that Strain" noch was beibringen. Prädikat: Für Jake Bugg-Verhältnisse geradezu schmusig!

Sendung: hr1, hr1-Start, 1.9.2017, 7:45 Uhr

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