Trennung
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Am Valentinstag wird auch in Deutschland die Liebe groß gefeiert. Für Menschen mit Liebeskummer ist das nicht unbedingt angenehm. Wir erklären die vier Phasen des Trennungsschmerzes. Außerdem gibt es hier die Nummer einer kostenlosen Liebeskummer-Hotline.

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Bei Konflikten in der Beziehung wird es am Valentinstag oft besonders schwer. Wir sprechen am Mittwoch mit der Beziehungsexpertin und psychologischen Beraterin Sandra Neumayr aus München darüber. Sie bietet schon seit einigen Jahren rund um den Valentinstag eine kostenlose Hotline an, bei der Experten helfen, wenn Sie die Liebe neu beleben, Ihre Beziehung retten oder einen Neuanfang am Tag der Liebe versuchen möchten oder anderen Liebeskummer haben. Die Hotline erreichen Sie unter der Rufnummer 089/26019383.

Wenn es wirklich aus ist mit der Beziehung, liegt für viele die Welt erst einmal in Trümmern. Psychologen beschreiben vier Phasen, die der Trennungsschmerz mit sich bringt.

Phase 1: Verleugnen

Es dauert eine Weile, bis eine Trennung wirklich verinnerlicht wird. Innerhalb dieser Zeit ist die Hoffnung groß, dass alles wieder gut wird und der Partner oder die Partnerin sich umstimmen lässt. Das Umfeld wird meist nicht informiert, es erinnert alles an einen Traumzustand, den man nicht wahrhaben möchte.

Phase 2: Gefühlschaos

Wird die Hoffnung auf das erneute Zusammenkommen enttäuscht, folgt schnell Verzweiflung, die sogar zu Depressionen führen kann. Im Glauben, ohne den Partner oder die Partnerin nicht leben zu können, fehlen befriedigende Antworten auf viele Fragen: "Wie kann man mir so etwas nur antun?" Kopf- und Magenschmerzen, Appetit- und Schlaflosigkeit sind die Folge, aber auch Wut und Rachegefühle sind am Ende dieser Phase nicht selten.

Phase 3: Neutralität

Mit der Zeit vergeht mit etwas Glück das schlimmste Chaos. Die Trennung schmerzt noch, der Alltag kann nun aber auch ohne den Partner bewältigt werden. Außerdem vermisst man nicht länger nur die schönen Seiten der Beziehung: Die Bilanz der Beziehung wird neutraler.

Phase 4: Gleichgewicht

Impulsive Gefühle sind Geschichte, neue Perspektiven für die Zukunft sind nun an der Reihe.

Diese Phasen sind in jeder Trennung wiederzufinden, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen. Die Dauer des jeweiligen Abschnitts ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Jeder braucht seine Zeit, von den unterschiedlichen Umständen, die Trennungen mit sich bringen, ganz zu schweigen. Je größer die Abhängigkeit vom Partner war, desto härter ist die Zeit danach.

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 14. Februar 2018, 10 Uhr

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