Ein Parkweg bei trübem Wetter
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In der dunklen Jahreszeit wünschen sich viele nichts sehnlicher als Licht – doch die melancholische Winterstimmung hat auch ihr Gutes, sagt unser Experte. Wir suchen außerdem Ihre Tipps für die dunkle Jahreszeit.

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Dunkelster Dezember in Hessen seit 24 Jahren

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Die Sonne geht spät auf, früh unter und spendet tagsüber kaum Licht – so fühlt es sich im Winter zumindest an. Die Folge: Wir fühlen uns melancholisch und trübsinnig. Das ist gar nicht verkehrt, sagt Prof. Till Roenneberg, Professor an der Universität München und Experte für Chronobiologie, also für die innere Uhr des Menschen. Wir sprechen mit ihm am Mittwochmorgen über die dunkle Winterstimmung, einige Tipps von ihm gibt es hier schon vorab.

  • Melancholie im Winter ist nichts Schlechtes: Prof. Roenneberg empfiehlt, die trübe Stimmung zu zelebrieren, auszuschlafen, gute Bücher zu lesen und mit anderen über diese Stimmung zu sprechen. Nach dieser Pause für das Gemüt im Winter kann man im Frühjahr so richtig durchstarten.
  • Wenn der Winter so extrem auf's Gemüt schlägt, dass Sie es nicht mehr aushalten, rät unser Experte zum Arztbesuch. Wenn man sich selbst eine Lichttherapie verordnet, beispielsweise mit Tageslichtlampen, bringt man die innere Uhr mitunter eher durcheinander, als dass man sich etwas Gutes tut.
  • Ein Spaziergang wirkt oft Wunder: Selbst im trüben Winter bietet die Sonne im Freien mehr Lichtwirkung als eine Tageslichtlampe, auch wenn sich das nicht so anfühlt.

Wir suchen Ihre Tipps

In hr1 suchen wir am Mittwoch auch Ihre Tipps, wie Sie mit dem trüben Winterwetter am besten umgehen. Schreiben Sie uns eine Mail an studiomail@hr1.de oder schreiben Sie uns über die hr1-Facebookseite.

Sendung: hr1, hr1-Start, 10. Januar 2017, 6 Uhr

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