Buchtipp Perez
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Arturo Pérez-Reverte ist einer der erfolgreichsten spanischen Autoren. Seine aktuelle Geschichte spielt in den 30er Jahren mitten im Spanischen Bürgerkrieg. "Der Preis, den man zahlt" heißt der Roman und ist der Auftakt zu einer Serie mit dem Agenten Falcó.

Zitat
„Klasse erzählt, gut gezeichnete Figuren“ Zitat von Stefan Sprang
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Arturo Pérez-Reverte: "Der Preis, den man zahlt"
Roman, 295 Seiten
Verlag: Insel Verlag
ISBN: 3-458-17719-7
Preis: 20 Euro

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Dieser Falcó ist ein richtig schnieker Bursche, er trinkt Cocktails namens Hupa-Hupa, räumt Frauen ab, wo es geht und achtet auf die perfekte Bügelfalte in der Flanellhose. Aber er ist auch ein Zyniker, der nur noch an sehr wenig glaubt. Das Leben ist für ihn so eine Art Jagdgrund, auf dem er sich den Kick holt mit seinen Einsätzen.

In seinem ersten Fall soll Falcó für den Geheimdienst der Franco-Seite einen Politiker aus dem Knast befreien. An seiner Seite ein kleiner Trupp aufrechter Kämpfer, darunter auch Eva. Eine aufregende undurchsichtige Frau. Ja, die wächst Falcó dann sehr ans Herz. Aber, sie alle werden erst mal Opfer einer Intrige.

Nicht nur Spannung, auch Hintergrund

Arturo Pérez-Reverte
Arturo Pérez-Reverte Bild © picture-alliance/dpa

Das ist eine Story, die bei aller Spannung auch Hintergrund hat. Wenn wir auf den Spanischen Bürgerkrieg schauen, dann ist da das Schwarz-weiß-Bild: "Gute Republikaner kämpfen gegen böse Franco-Leute". Was man hier erlebt: Beide Seiten sind extrem grausam. Falcó nennt das "parallele Irrsinnswelten". Mein Fazit: Klasse erzählt, gut gezeichnete Figuren. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 4.10.2017, 10 Uhr

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