Heidi Benneckenstein wuchs in einer Nazi-Familie auf. Mit 17 Jahren stieg sie aus der Szene aus. Jetzt, mit Mitte 20, hat sie ihre Geschichte öffentlich gemacht und darüber auch im hr1-Talk gesprochen.

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Unser Gast in drei  Sätzen

Ihr Zuhause war düster, der Vater autoritär, in Ferienlagern erlebte sie militärischen Drill. Aus Heidi Benneckenstein sollte ein echtes Nazi-Mädchen werden, doch schon mit 12 Jahren begann sie an der Ideologie zu zweifeln. Mit 17 gelang ihr der Sprung in ein neues Leben, heute arbeitet sie in einer Kindertagesstätte, ist selbst Mutter und weiß genau: Mit den ihr anvertrauten Kindern will sie niemals so umgehen, wie sie es selbst als Kind erlebt hat.

Darum ging’s im hr1-Talk

Heidi Benneckenstein und Uwe Berndt
Heidi Benneckenstein mit hr1-Moderator Uwe Berndt Bild © hr

Im hr1-Talk hat Heidi Benneckenstein über die Erlebnisse ihrer Kindheit gesprochen, aber auch darüber, wie sie als Jugendliche selbst in der Neonazi-Szene aktiv war. Sie erzählte von der Wut, die sie damals antrieb, von der Musik, die sie hörte – und von den Männern in der Szene, die nach außen die heile Familie predigen und selbst ihre Frauen verachten und betrügen.

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Hilfe für Aussteiger

Bei ihrem Ausstieg aus der Neonazi-Szene wurde Heidi Benneckenstein von der Organisation "Exit" unterstützt. Sie bietet Rat und Unterstützung für Aussteiger, aber auch Hilfe für Angehörige.

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