3D-Zebrastreifen
Bild © picture-alliance/dpa

Nicht einfach auf den Asphalt gepinselt, sondern schwebend über der Straße: Die optische Täuschung des 3D-Zebrastreifens soll dafür sorgen, dass Autofahrer langsamer fahren. Was in anderen Ländern bereits Realität ist, könnte es bald auch in Hessen geben.

Hinter der Täuschung steckt ein einfacher Trick: Die dreidimensional leuchtende Farbe kreiert die Illusion von schwebenden Blöcken - Spaziergänger wandern drüber. Was tagsüber gut funktioniert, ist nachts allerdings nicht so gut zu sehen.

Wiesbaden ist interessiert

In Wiesbaden prüfen Stadtpolitiker derzeit auf einen Antrag der Freien Demokraten im Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr hin, ob und wo der 3D-Zebrastreifen zum Einsatz kommen kann. Wie der Norddeutsche Rundfunk berichtete, hatten bereits mehrere Städte in Deutschland die Idee. In Braunschweig stimmten Kommunalpolitiker allerdings mit großer Mehrheit gegen den entsprechenden Antrag – Gründe seien rechtliche Bedenken gewesen.

Island macht es vor

Berühmt wurde der 3D-Zebrastreifen, den der Umweltbeauftragte im isländischen Städtchen Isafjödur umgesetzt hat, der sich die Idee wiederum von Beispielen in Indien und China abgeschaut hatte. Gemalt wurde das Werk von der Firma Vegamálun:

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Sendung: hr1, hr1-Start, 13. Februar 2018, 6 Uhr

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