Tatort "Dein Name sei Harbinger"
Bild © ARD

Am Sonntag rücken die Tatort-Ermittler mal wieder in den Hintergrund, denn Hauptdarsteller ist: Berlin! Der Tatort rückt die Stadt selbst gerne in den Fokus, zeigt dazu spannende Orte und ungewohnte Perspektiven. "Ein Muss" für alle Tatort-Fans.

Aber ganz ohne Kommissare geht es natürlich auch nicht. Nina Rubin und Robert Karow werden an den Stadtrand gerufen. In einem ausgebrannten Transporter wurde ein Toter gefunden. Schnell ermitteln Rubin und Karow, dass es drei weitere, ältere Fälle mit ähnlichem Tathergang gab. Sie wurden allerdings nie aufgeklärt.

Alle Opfer wurden mit Hilfe einer In-Vitro-Fertilisation in einer Kinderwunsch-Klinik gezeugt. Geschäftsführerin Dr. Irene Wohlleben und ihre Laborchefin und Lebenspartnerin Hanneke Tietzsche haben die Leitung der Klinik vor kurzem an Irenes Sohn Dr. Stefan Wohlleben übergeben. Er kam in den 80er-Jahren als eines der ersten Retortenbabys Deutschlands zur Welt.

Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kommissare auch auf einen Eigenbrötler namens Harbinger, der – wie der Titel es schon andeutet – eine zentrale Rolle zu spielen scheint. Und dann gibt es im Film natürlich auch noch Berlin. Dem Zuschauer bieten sich ungewöhnliche Perspektiven in der Berliner Unterwelt unter dem Alexanderplatz und der Steglitzer Schlossstraße.

Fazit: Prädikat sehenswert!

Der Tatort beschäftigt sich mit einem interessanten Thema und wichtigen ethischen Fragen. Das ganze verpackt in eine spannende Geschichte um den rastlosen Harbinger. Da kann man auch darüber hinwegsehen, dass die Methoden von Kommissar Robert Karow ziemlich übertrieben und unrealistisch sind. Trotzdem: Prädikat sehenswert.  "Dein Name sei Harbinger" bekommt von mir 4 von 5 Blaulichtern.

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Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 8.12.2017, 10 Uhr

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