"Mission Impossible 6": Tom Cruise springt auf einen Hubschrauber.
"Mission Impossible 6": Tom Cruise springt auf einen Hubschrauber. Bild © picture-alliance/dpa

Zweieinhalb Stunden lang hangelt sich Tom Cruise im sechsten Teil der Agentenreihe von Actionszene zu Actionszene. Trotzdem wäre der Kinosommer ohne diesen Film ärmer.

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„Grandioses Spektakel mit viel Humor.“ Zitat von hr1-Kino-Expertin Daniella Baumeister
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"Mission Impossible" Teil sechs mit dem Titel "Fallout" ist schon nach dem ersten Wochenende der erfolgreichste Film der Reihe und schoss in Amerika an die Spitze der Kino Charts. Vermutlich wird das in Deutschland an diesem Wochenende auch passieren. Heiße Action im kühlen Kino ist eine prima Alternative zu den extrem hohen Temperaturen draußen und in den Wohnungen. Aber lohnt sich der Film wirklich? Was hat Draufgänger Tom Cruise noch drauf?

Die Story ist so lala

Regisseur Christopher McQuarrie hat mit viel Humor ein grandioses Spektakel inszeniert. Die Organisation Apostel, Weltuntergangsfanatiker und Terroristen, will sich waffenfähiges Plutonium vom Schwarzmarkt besorgen, um tragbare Atombomben zu bauen und die Welt ins Chaos zu stürzen. Ethan Hunt und seine Mission Impossible KollegInnen sollen das verhindern.

Aber es läuft was schief. Die CIA schickt ihren fiesesten Problemlöser als Aufpasser für Hunt und zwei Frauen sind auch noch mit im Spiel.

Ein bisschen zu lang

Lebensechte Masken und Schauspieler, die sich sehr ähnlich sehen, tragen zur Verwirrung bei. Lebensmüde Stunts sorgen zweieinhalb Stunden lang – ein bisschen zu lang – für Hochspannung. Ethan Hunt rennt durch Berlin, Paris, London bis nach Kaschmir, fliegt mit dem offenen Heli durch den Himalaya, klettert an senkrechten Wänden hoch, springt bei Gewitter mit dem Fallschirm ab, fährt in Paris ohne Helm Motorrad im Gegenverkehr.

Tom Cruise ist stolz drauf, immer noch fast alle Stunts selbst zu machen und warum er sich beim Parcours über Londons Dächer nur einen Knöchel gebrochen hat, ist eine noch unbeantwortete Frage. Klar, Hunt oder Cruise ist nach über 20 Jahren Agentenleben nicht mehr ganz so frisch wie früher und trotzdem präsent wie eh und je.

Ich finde, die Welt braucht diesen Film nicht. Aber ohne ihn wäre dieser Kinosommer ärmer. Mission erfüllt. Mission Possible.

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Sendung: hr1, hr1 Start, 2. August 2018, 6 Uhr

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