hr1-Moderator Tommy Stärker
Bild © hr1/Ben Knabe

Ein Tag ist für mich perfekt, wenn...

... ich Zeit habe. Ruhe und Muße. Nix müssen. Nur Dinge dürfen. Und dann egal wie:  Action mit der ganzen Familie, ab in den Park oder gerne im Auto unterwegs Ausflüge machen, Hessen entdecken. Baden oder spazieren gehen. Da unbedingt auf einer Wiese liegen und die Wolken gemeinsam betrachten. Und schaukeln!

Oder: wildes Herumgelümmel daheim auf dem Sofa. Alle zusammen. Filme sehen. Etwas basteln mit den Kids. Lesen. Oder ganz alleine mal die Ruhe genießen. Aber bei allem unbedingt auch ein wenig Musik hören. Ohne ist ein Tag nicht perfekt.

Hier bin ich besonders gern...

... auf Reisen und unterwegs. In Nordspanien, wo ich mal ein Jahr gelebt habe und mich den Menschen, der Kultur und dem Land dort immer noch verbunden fühle.  In Andalusien, wo es so viele atemberaubende Plätze gibt. In Portugal, wo mich Städte und Stimmungen begeistern. In Skandinavien, wo mich die Natur von den Socken haut und es so viele nette Menschen und gute Musik gibt. In Italien, wo man aus manchen Postkartendörfern einfach nie wieder weg möchte. Auf Bergen in den Alpen, einfach weil ich mich da immer zuhause fühle. Aber auch in Hessen fühle ich mich pudelwohl – im Taunus oder im Rheingau, irgendwo mit tollem Ausblick, auf einer Burg im Odenwald oder daheim in Frankfurt. Da vorzugsweise an Spielplätzen mit praktischerweise einem Café in der Nähe.

Mein schönster Song aus den 80ern...

Nur EIN Favorit aus einer Dekade? Un-mög-lich für mich. Dazu gibt's zu viele gleichberechtigte Lieblinge. Die nenne ich aber gerne:

Kate Bush – "Cloudbusting" (1985): weil hier alles stimmt. Eine Ballade im Marschtempo. Schnaufende Synthesizer, die kalt und warm zugleich klingen. Ein Background-Chor alberner Waldelfen. Eine vertonte mysteriöse abseitige Geschichte von einer Regenmaschine. Dazu ein tolles Video mit tollen Darstellern. Hoffnung und Trauer zugleich und die grandiose Stimme von Kate Bush.

Talk Talk – "I Believe In You" (1988): vom Album "Spirit Of Eden" - alles an dieser Platte geht ins Mark. Die behutsamen Arrangements, die teils ins endlose mäandernden Stücke, die warmen Klänge, die Chöre, die brüchige Stimme von Sänger Mark Hollis, das Leid, die Leere, die Kraft und die Liebe die es ausstrahlt. Ein Meisterwerk.

The The – "Kingdom Of Rain (w. Sinéad O´Connor)" (1989): die Ode an das Aus. Eine DER Stimmen der 80er trifft auf einen der verkopftesten Künstler dieser Zeit. Heraus kommt ein Liebeslied voller Schmerz, Wehmut und Sinnlichkeit. So geht Nachtmusik.

Peter Gabriel – "Sledgehammer" (1986): Ex-Genesis Sänger Gabriel kombiniert klug Elektronik mit Soul, Funk und seiner außergewöhnlichen Stimme. Schon die Synthies packen mich, der Rhythmus, die geniale Produktion und dann noch das wegweisende Musikvideo. Eine weitere sensationelle Arbeit nach bereits vielen anderen. Ausnahmekünstler!

Tom Waits – "Innocent When You Dream" (1987): Theatermusik in Walzerform. Waits röhrt wie ein angeschossener Rothirsch, das Piano klimpert und das Akkordeon schunkelt einen in Schräglage. Man möchte mitgröhlen, bei diesem Liebeslied.

Bruce Springsteen – "Atlantic City" (1982): Fast alles was ihn ausmacht ist in diesem Song. Eine Außenseiterballade, alleine eingespielt. Fast nur Stimme und Gitarre. Rau, echt, wehmütig und kraftvoll. Die Faust nach oben gestreckt. Von Herzen.

The Style Council – "Shout To The Top" (1985): Paul Weller unterwegs in Sachen Hitparade mit einer fast zeitlosen Produktion. Motivierend. Gutgelaunt. Voller Energie. Und immer noch tanzbar. Ein perfekter Popsong.

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