Aretha Franklin
Aretha Franklin ist tot. Bild © picture alliance

Sie war nicht nur die "Queen of Soul", sondern auch die Königin der Superlative: Aretha Franklins Stern stand über ein halbes Jahrhundert lang am Musikhimmel. Jetzt ist sie gestorben.

Die 76-Jährige starb am 16. August im Kreise ihrer Familie an den Folgen ihrer schweren Krebserkrankung. Das teilte die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf Franklins Medienvertreterin Gwendolyn Quinn mit. Bereits 2010 war bei der in Memphis geborenen Künstlerin Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert worden. Sie kämpfte sich aber wieder zurück. Ihren letzten Auftritt hatte sie im November 2017.

Die Sängerin formte und prägte ein ganzes Genre und hat ungebrochenen Einfluss auf zahlreiche andere Größen des Geschäfts.

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Unvergleichliche Karriere

R-E-S-P-E-C-T - kaum eine Buchstabenfolge beschreibt Karriere und Leben von Aretha Franklin besser. Mit 14 bringt sie ihr erstes Album auf den Markt, mit 73 sind ihre Stimme und Bühnenpräsenz noch immer so mächtig, dass sie den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama zum weinen bringt.

18 Grammys, fast 300 Singles, ein Stern auf dem Walk of Fame, unzählige weitere Musikpreise und 75 Millionen verkaufte Tonträger sprechen eine klare Sprache: Aretha Franklin gehört zu den wichtigsten Musikern des letzten Jahrhunderts. 2005 erhielt sie von George Bush die größtmögliche Auszeichnung für einen US-Bürger: die Freiheitsmedaille. Nur wenig später listete das Musikmagazin "Rolling Stone" die einstige Gospelstimme auf Platz 1 der besten Sängerinnen und Sänger überhaupt - eine Apotheose zu Lebzeiten, die durch Fans und Kritik jetzt erst recht weitergehen wird.

Mit Titeln wie "Who's Zoomin' Who", "I Say A Little Prayer" oder "Think" war Aretha Franklin ein ständiger Name in den weltweiten Charts. Zuvor war ihr 1967 mit "Respect" der Durchbruch gelungen - eine Forderung nach mehr Achtung vor ihrem Geschlecht. Der Song wurde zur Parole der feministischen Bewegung, die Sängerin zum Symbol der 60er Jahre, zum Vorbild für Musikerinnen wie Beyoncé oder Whitney Houston und schlussendlich zur unvergessenen Queen of Soul.

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Sendungsbezug: hr1, hr1 am Nachmittag, 16.8.2018, 16.10 Uhr

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