Tracey Thorn
Bild © Edward Bishop

Sieben Jahre nach ihrem letzten musikalischen Lebenszeichen drückt Tracey Thorn, vormals bei Everything But The Girl, auf dem neuen Solo-Album „Record“ die Aufnahmetaste. Ergebnis: ein funkelndes, freundliches, aber auch streitbares Album - nicht nur für 80er-Fans.

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„Wie man gediegenen Synthiepop macht, weiß Tracey Thorn immer noch.“ Zitat von hr1-Musikredakteurin Melanie Aschenbrenner
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Tracey Thorn : "Record"
Label: Caroline International
VÖ: 02.03.2018

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In den 1980ern und 90ern war das britische Duo Everything But The Girl ein Synonym für gediegenen Synthiepop. 1994 hatten sie mit dem sehnsüchtigen Song „Missing“ eine Nummer 1 in Deutschland, einem Stück, an dem alles perfekt war: Traceys ungewöhnliche Stimme, ihre Poesie und der schwebende Triphop-Sound. 1999 hängten Thorn und Watt die Band an den Nagel - nun legt Tracey ihr fünftes Album als Solokünstlerin vor.

Klar und unsentimental wie immer

Darauf reflektiert sie – klar und unsentimental wie immer – ihr Leben, so, wie es sich jetzt für sie darstellt. Auf ihre ruhige Art ist Tracey Thorn dabei auch politisch: Sie schaut genau hin und beschreibt, flaniert durch Gesellschaftsformen und Kulturbegriffe im Wandel, erinnert sich an wilde Zeiten – und erteilt der Nostalgie eine Absage. Für die 55jährige Musikerin ist „Record“ die Chronik eines neuen Lebensabschnitts, in dem sie für manches keine Geduld und kein Verständnis mehr aufbringen muss. Ihre neuen Songs haben etwas Essayistisches, lassen sich aber auch „einfach gut weghören“ – denn wie man gediegenen Synthiepop macht, weiß Tracey Thorn immer noch.

Tracey Thorn "Record"
Bild © Caroline International

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 2.3.2018, 10:00 Uhr

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