In unserer Sendung wird es britisch-karibisch. Los geht es mit neuem Live-Material der britischen Ska-Legende The Specials. In der zweiten Stunde nehmen wir Geschwindigkeit raus und grooven entspannt mit Bob Marley & The Wailers durch den Abend.

The Specials bringen ein neues Studioalbum raus

1979 spielte ein Kollege der BBC einen Song im Radio, der einen kleinen Hype auslöst, und den Specials zu einem prominenten Start im Musikgeschäft verhalf. "Gangsters" heißt der Song, und er erschien auf dem Debütalbum The Specials, zusammen mit Songs wie "A Message To You Rudy" , "Monkey Man" und "Nite Club". Nach dem zweiten Album 1980 "More Specials" war erst mal Schluss mit der Original-Formation.

In diesem Jahr jetzt die kleine Sensation: The Specials haben erstmals wieder ein neues Studioalbum mit Terry Hall rausgebracht, dem Original-Sänger der ersten beiden Alben. Als Bonus gibt es dazu gleich noch eine zweite CD mit Live-Aufnahmen aus dem Bataclan, Paris von 2014 und dem Troxy in London 2016. Und, was soll man sagen, die nervöse Energie der Specials zündet einfach am besten live.

Marley gilt als Prototyp des positiven Rebellen

Während The Specials Reggae, Ska und Punk vermischen, gibt es bei Bob Marley den puren Reggae. Auch seine Konzerte galten immer als energetisches "trance-induzierendes" Live-Ereignis. Am 23.9.1980 spielte Bob Marley sein letztes Konzert, im Stanley Theater in Pittsburgh. Knapp acht Monate später, am 11.Mai 1981, verlor er den Kampf gegen den Krebs. Er wurde gerade mal 36 Jahre alt. Marley war der Prototyp des positiven Rebellen, bis heute ist er ein Idol und eine Ikone.

Mehr als drei Jahrzehnte ist Bob Marley jetzt tot, aber seine Musik lebt weiter und erfreut sich einer ungebrochenen Popularität. In seiner Heimat wird Marley wie ein Heiliger verehrt, sein Wohnort und sein Studio sind regelrechte Wallfahrtsorte. Wir erinnern an den großen Reggae-Musiker mit den Highlights aus seinem letzten Konzert 1980 in Pittsburgh.

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