Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht: Wir feiern in der hr1-Lounge in Concert einen 70. und einen 80. Geburtstag - und zwar von zwei Helden der Rockgeschichte, die beide noch aktiv sind: Ringo Starr und Huey Lewis.

Huey Lewis wurde am 5. Juli 70. Leider erfreut er sich nicht bester Gesundheit: Der US-Amerikaner leidet an der Menière-Krankheit, die ihn zwingen wird, mit der Musik aufzuhören. Ein neues Album hat er dieses Jahr schnell noch rausgehauen, bevor er sein Gehör womöglich gänzlich verlieren wird. Gehörlos – eine schreckliche Diagnose, noch dazu für einen Musiker.

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Huey Lewis "Live at 25"

Und für einen wie Huey Lewis, der uns zeitlebens gut gelaunte, positive Songs geschenkt hat, wie: "The Power Of Love", sein für einen Oscar nominierter Hit aus dem Kult-Film "Back To The Future", oder "Hip To Be Square", "Doing It All For My Baby", "Heart And Soul" und "Do You Believe In Love".

Man könnte heulen, wenn man diese großartigen Songs hört. Vor allem, wenn Huey sie mit seiner Band The News live raushaut. Was für eine Stimmung im Publikum! Aber der US-Musiker will kein Mitleid. In einem Interview hat er kürzlich gesagt: "I'm deaf, not dead – ich bin taub, aber nicht tot."

2004 hat Huey Lewis & The News ein Konzert in Kalifornien mitgeschnitten, und 2005 als "Live at 25" veröffentlicht. Es ist sein bis dato einziges Live-Album, ein Geschenk für sich und die Fans zum 25-jährigen Bandjubiläum. Das ist jetzt auch schon wieder 15 Jahre her. Wir gratulieren Huey Lewis nachträglich zum 70. Geburtstag, mit den besten Live-Momenten aus diesem Konzert.

Ringo Starr live in L.A. und Chicago

Eigentlich soll man ja nicht vorfeiern. Darum ehren wir den 79-jährigen Ex-Beatle Ringo Starr am Abend vor seinem 80. Geburtstag am 7. Juli - immer gut gelaunt und meist die Finger zum Peace-Zeichen in die Höhe gereckt. Bei den Beatles war er an seinem Schlagzeug immer ein wenig im Hintergrund, hat kaum Songs beigesteuert, selten mal Lead gesungen.

Er gilt als der am meisten unterschätzte Beatle, vor allem auch, was seine Qualitäten als Drummer angeht. Aber er wirkt eigentlich immer äußerst entspannt. Und mal ehrlich, wer ein Beatle war, muss der Welt nichts mehr beweisen. Wir feiern Ringo Starr heute in der Lounge in Concert mit zwei besonderen Live-Mitschnitten: 1989 live in L.A. und 2001 live in Chicago, jeweils zusammen mit seiner "All Starr Band" und seiner "New All Starr Band".

Man beachte das zweite "R" im Namen All StaRR. Starr, das ist Ringo Starr. In Starr steckt aber auch Star – und das sind die Kollegen, die mit ihm auf der Bühne stehen. 1989 in L.A. mit dabei waren Joe Walsh von den Eagles, Nils Lofgren und Clarence Clemons von Bruce Springsteens E-Street-Band. Auch Billy Preston, der bei den Beatles und den Rolling Stones gespielt hat.

Und der stolze Papa Ringo hat Sohn Zak Starkey eingeladen, der die Band am Schlagzeug verstärkt. 2001 in Chicago wird die Band verstärkt durch Supertramp-Mastermind Roger Hodgson, 80er-Star Howard Jones, Prince-Percussionistin Sheily E. und Greg Lake von Emerson Lake & Palmer.

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Ringo Starr plant Geburtstagsfeier mit McCartney, Sheryl Crow und mehr

Beatles- Schlagzeuger Ringo Starr will seinen 80. Geburtstag trotz der Coronakrise gebührend feiern, aber im Sinne des guten Zwecks. Am 7. Juli soll die Charity-Party mit dem Titel "Ringos Big Birthday Show" auf dem YouTube-Kanal des Musikers starten.

Aufgrund der Zeitverschiebung wird sie für deutsche Zuschauer*innen aber erst in den frühen Morgenstunden des 8. Juli zu sehen sein. Für seine Veranstaltung rekrutierte der 79-Jährige unter anderem Musikgrößen wie Paul McCartney, den Gitarristen Joe Walsh sowie Gary Clark Jr., Sheryl Crow, Sheila E. und Ben Harper. Sie alle werden von Zuhause aus auftreten.

Darüber hinaus soll nie zuvor gesehenes Konzertmaterial gezeigt werden. Damit aber nicht genug: Das Geburtstagskind will eine Playlist mit ehemaligen Geburtstagsauftritten hochladen, bei denen namenhafte Musiker*innen neue Versionen seiner Klassiker interpretierten.

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