"50 Jahre Electric Light Orchestra" ist das große Thema in dieser Sendung. Ebenfalls vor einem halben Jahrhundert landete Carlos Santana einen Welthit. Zudem stellen die wunderbare Amy MacDonald und die legendäre Hard-Rock-Band AC/DC ihre neuen Alben vor.

Ein genaues Gründungsdatum ist leider nicht festzustellen, sicher ist aber: Es war im Herbst 1970, als "The Electric Light Orchestra" das Licht der Welt erblickte: Klassische Streicher-Arrangements und die Experimentierfreude von Jeff Lynne mit Studiotechnik haben den einzigartigen Sound des "Elektrischen Leicht-Orchesters", kurz ELO, geprägt.

ELO prägte neue Stilrichtung

ELO waren eine der erfolgreichsten britischen Rockbands der 1970er und 1980er Jahre. Das damals neuartige Crossover aus Rock und Klassik wird heute als Progressive Rock oder Symphonic Rock bezeichnet. Unvergessen sind die Welthits wie "Hold On Tight", "Livin' Thing" oder "Roll Over Beethoven".

Amy MacDonald auf der Durchreise am Dornbusch

Amy Macdonald und Lidia Antonini

Amy MacDonald war vor einigen Wochen bei hr1 und hat im Interview mit Werner und Lidia über ihr neues Album geplaudert. "The Human Demands" ist das fünfte Studioalbum der schottischen Singer-Songwriterin. Zur großen Freude ihrer Fans kündigte sie für 2021 eine große Europa-Headliner-Tournee an.

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Übrigens ist Amy eine der erfolgreichsten internationalen Tournee-Künstlerinnen aus Schottland - mit erfolgreichen Tourneen in den drei aufeinanderfolgenden Jahren 2017, 2018 und 2019: Mit ausverkauften Konzerten in der Royal Albert Hall und dem Hammersmith Apollo spielte sie bislang weltweit vor insgesamt 3,3 Millionen Zuschauern in 22 Ländern.

Carlos Santana und sein raffiniertes Medley

Vor genau 50 Jahren, am 14. November 1970, veröffentlichte Santana "Black Magic Woman" als Single. Santanas Version ist ein raffiniertes Medley zweier Musikstücke aus Gábor Szabós Instrumentalstück "Gypsy Queen" von 1966 und Peter Greens "Black Magic Woman". Eine Mischung aus Jazz, ungarischer Folklore und lateinamerikanischer Musik. Carlos Santana erinnert sich, wie es zu dieser erfolgreichen Coverversion des Fleetwood-Mac-Songs kam.

"Power Up" - AC/DC sind wieder da

Eigentlich wollten die australischen Hard-Rocker kein neues Album mehr aufnehmen und hatten erst recht keine Lust mehr, nach dem Tod von Malcolm Young je wieder ein Tonstudio zu betreten. Aber was soll man machen, wenn eine renommierte Plattenfirma so nett anfragt?

Also hat sich die Rockmannschaft wieder zusammengefunden und "Power Up" produziert. Zum Glück hat Frontman Brian Johnson seine Hörprobleme in den Griff bekommen, und das RaS-Team hört sich an, was AC/DC da fabriziert haben. Neben Angus Young sind auch Langzeit-Schlagzeuger Phil Rudd und Bassist Cliff Williams dabei. Nur der 2017 verstorbene Rhythmusgitarrist Malcolm Young wird durch seinen Neffen Stevie ersetzt.

FAZ - dahinter steckt immer ein kluger Kopf

Und wenn Werner nicht in der Nacht von Sonntag auf Montag in der FAZ geblättert hätte und dort die euphorische Rezension von Feuilleton-Redakteur Edo Reents gelesen hätte, wären wir womöglich nie auf das aktuelle Album "In This Town You're Owned" des genialen Musikers Robert Vincent aufmerksam geworden. Das wäre sehr schade gewesen.

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