Die Sendung am 3. Oktober steht ganz im Zeichen der deutschen Einheit - und zwar aus Sicht der Radioszene. Dazu kommen zwei ehemalige "Schallplatten-Unterhalter" ins Studio, erzählen vom musikalischen Umbruch in Zeiten der Wende und gestalten die Sendung zusammen mit Werner live.

In Reinke am Samstag geht's am "Tag der deutschen Einheit" um den radikalen Wandel in der Radioszene, der aus der Wiedervereinigung 1990 hervorging. Dazu lädt Werner zwei Radio-DJs in seine Sendung ein. Matthias Wurmehl und Uwe-Jens Ebert legten schon zu DDR-Zeiten als "Schallplatten-Unterhalter" auf und senden heute noch beim Offenen Kanal "Wartburg Radio" in Eisenach. Sie erzählen aus einer spannenden Zeit: Wie war es im Kalten Krieg? Woher bezogen DDR-Discjockeys die Nicht-DDR-Musik für ihre Veranstaltungen? Wie nützlich waren die Mitschnitte der "Hitparade International" des Hessischen Rundfunks? Und was machte ein plötzlich arbeitsloser, zertifizierter DDR-Schallplattenunterhalter?

Musikprogramm von den Gästen

Matthias Wurmehl und Uwe-Jens Ebert

Die beiden werden live mit Werner Reinke die Sendung gestalten. Besonders auf das Musikprogramm darf man gespannt sein, denn die Auswahl der Songs stammt ausschließlich von Matthias Wurmehl und Uwe-Jens Ebert. Ein Themenpunkt wird übrigens sein: Wie hinderlich war es für ihre damalige Arbeit, wenn Moderator Reinke immer in die Hitparaden-Musik "reingequatscht" hat?

DJ-Führerschein der DDR

Staatliche Spielerlaubnis DDR

Nur wer eine sogenannte "Staatliche Spielerlaubnis für Schallplattenunterhalter" besaß, durfte sich in der DDR als DJ betätigen und in einer DDR-Diskothek auflegen.

Mit diesem DJ-Führerschein durfte man ein Jahr lang spielen, anschließend bekam man eine Einstufung: Schallplattenunterhalter der Kategorie A und B durften den Bezirk nicht verlassen, einem DJ der Stufe C dagegen war es erlaubt, in der ganzen DDR spielen zu dürfen. 

Mehr zur Musik der Wende in unserem Webspecial:

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