Michael Jackson: Thrillerausschnitt
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Vor ungefähr 60 Jahren begann die Geschichte des Musikvideos, heute ist es ein fester Teil des Musikgeschäfts. Wir haben uns mal die Meilensteine der musikalischen Promo-Clips angeschaut.

In den 60er Jahren entstanden die ersten Musikvideos: Damals waren sie noch Kurzfilme, die mit einem einzigen Song unterlegt waren; oder Promo-Videos, um den Song bekannter zu machen. Welcher Clip tatsächlich der erste dieses neuen Genres war, lässt sich heute nicht mehr genau sagen. Die Beatles zum Beispiel drehten Videos zu "Penny Lane" oder "Paperback Writer", Bob Dylan zu "Subterranean Homesick Blues".

MTV als Motor der Musikvideoindustrie

Auch Sonny & Cher sind mit einem Promo-Video zu ihrem Riesenhit "I Got You Babe" ein Anwärter auf das erste Musikvideo der Geschichte. Cher schaffte es 1979 immerhin mit "Hell On Wheels" das erste moderne Musikvideo überhaupt zu landen.

Zuvor hatte sich aber mit Queen noch ein weiterer großer Name in die Geschichte des Musikvideos eingereiht. 1975 entstand der Werbefilm zu "Bohemian Rhapsody". Der Anfang mit den punktuell beleuchteten Köpfen der vier Bandmitglieder ist besonders markant.

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Mit der Geburt des Musiksenders MTV 1981 war das Musikvideo endgültig anerkannter Teil der Musikbranche. Das erste von MTV ausgestrahlte Video kam von den Buggles und war passenderweise "Video Killed The Radio Star".

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Echte Klassiker

In den Folgejahren entstanden Klassiker wie Duran Durans Megaprojekt zu "The Wild Boys" (1984). Das Video kostete damals über eine Million US-Dollar.

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Auch der "gezeichnete" Film zu a-ha's "Take On Me" von 1985 ist Vielen noch ein Begriff.

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1987 ging MTV schließlich auch in Europa an den Start. Diesmal hieß das erste gesendete Video "Money For Nothing" und kam von den Dire Straits. Es überraschte ebenfalls mit aufwändigen Zeichentricksequenzen. Ein anderer animierter Clip sollte aber einen begehrten MTV Music Video Award in diesem Jahr bekommen: Peter Gabriels "Sledgehammer".

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Immer teurer, immer mehr

Eine sehr populäre Künstlerin des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts setzte neue Maßstäbe bei der Musikvideoproduktion: Madonna steht bis heute mit den Clips zu "Bedtime Story" (1994), "Express Yourself" (1989) und "Die Another Day" (2002) auf den Plätzen vier, drei und zwei der teuersten Musikvideos aller Zeiten. Die ersten beiden knackten immerhin die 5-Millionen-Marke, das Letzte kostete rund 6,1 Millionen US-Dollar.

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Toppen kann das nur noch einer: der "King of Pop" höchstpersönlich. Michael Jackson und seine Schwester Janet gaben 1995 über sieben Millionen US-Dollar für ihr Video zu "Scream" aus, bei dem sie durch eine Raumstation tanzen.

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Ein neuer Superlativ

Den vorerst letzten Meilenstein in der Geschichte der Musikvideos legte weder ein amerikanischer noch europäischer Künstler. Anfang der 2000er begann die Ära der Video-Streaming-Dienste, die die Bedeutung der Musikvideos noch einmal anhob. Überall und jederzeit verfügbar, schaffte es der Sommerhit "Despacito" von den Puerto Ricanern Luis Fonsi und Daddy Yankee zum meistgeklickten Video bei YouTube - satte 5,4 Milliarden mal wurde es angesehen.

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Sendung: hr1, hr1-Koschwitz am Morgen, 21. August 2018, 5 Uhr

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