Die Spurensicherer am Tatort im Wald ermitteln mit Anna Feil (Carolyn Genzkow 2. v. li.) und den Kommissaren Rubin (Meret Becker) und Karow (Mark Waschke).
Die Spurensicherer am Tatort ermitteln mit Anna Feil (Carolyn Genzkow 2. v. li.) und den Kommissaren Rubin (Meret Becker) und Karow (Mark Waschke). Bild © picture-alliance/dpa

Ein Kaffee-Roboter als Mörder und ein Wildschwein als Tatverdächtiger? Die Kommissare Rubin und Karow ermitteln zwischen Hightech und Naturgewalt.

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„Dieser Tatort soll künstlerisch wertvoll sein, wirkt aber unentschlossen.“ Zitat von hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher
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Tiere der Großstadt in Berlin - die Hauptstadt zeigt sich in diesem Tatort von ungewöhnlichen Perspektiven, wenn die Kommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) auf Verbrecherjagd gehen: Einerseits laufen Füchse und Wildschweine über die nächtlichen Straßen, andererseits lassen sich Menschen von Robotern bedienen.

Ein Mörder namens Robista?

Einer der "Blech-Babos", der Kommissarin Nina Rubin so richtig auf die Nerven geht, hört auf den Namen "Robista": Ein freundlicher Roboter, der Kaffee kocht und ausschenkt - wie ein professioneller Barista. Doch in dem futuristischen Kaffee-Kiosk liegt eine Leiche. Der Tote ist Tom Menke, der das Roboter-Café gemeinsam mit seiner Frau betreibt.

Was ist genau passiert? Wer hat etwas gesehen? Karow entdeckt den Rentner Albert, der von seinem Fenster aus den Tatort im Blick hat. Doch wie verlässlich sind die Aussagen des alten Mannes? Und warum ist es so schwer herauszukriegen, was der Roboter zur Tatzeit gemacht hat?

Karow reißt der Geduldsfaden: Denn schon in Stuttgart und Bremen haben sich Kommissare mit künstlichen Intelligenzen rumschlagen müssen, die unter Mordverdacht gerieten. Aber die Frage ist doch immer: Wer ist der Täter? Die Maschine oder der Schöpfer?

Berliner Tatort war schon besser

Während die Ermittler versuchen, die Hintergründe aufzuklären, wird eine weitere Leiche gefunden. Diesmal ist nicht Technik im Spiel, sondern Mutter Natur. Eine Joggerin ist anscheinend nach einem Wildschweinbiss verblutet.

"Tiere der Großstadt" heißt dieser Tatort, der versucht Berlin zwischen Hightech und Naturgewalt zu zeigen. Das soll künstlerisch wertvoll sein, wirkt aber unentschlossen. Der Berliner Tatort war schon besser. Diesmal gibt’s nur 2 von 5 Blaulichtern.

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Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 14. September 2018, 10 Uhr

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