Erdbeeren

Jetzt ist wieder Erdbeerzeit! Wir sagen Ihnen, woran Sie die besten Beeren erkennen und wie sie sich am besten zubereiten lassen.

Erdbeeren gehören zu den beliebtesten Obstsorten. Über drei Kilo verspeisen wir pro Person und Jahr in Deutschland. Und wussten Sie, dass es weltweit etwa 1000 verschiedene Sorten gibt - rund zehn davon sind bei uns im Handel: von Wiesenerdbeeren über kleinere Monatserdbeeren bis hin zu Klettererdbeeren.

Die Hundertjährige

"Mieze Schindler" zählt zu den ältesten Erdbeersorten: Sie wurde vor rund 100 Jahren gezüchtet und ist mit ihren sehr kleinen, aber sehr süßen und aromatischen Früchten zu einer Liebhabersorte geworden. Diese Beeren sollten Sie am besten gleich nach der Ernte verzehren.

Die Besten haben frische Blätter

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zum Download Morning-Bowl mit Erdbeeren, Avocado und Hüttenkäse

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Qualitativ gute Erdbeeren erkennen Sie an den frischen, grünen Kelchblättern. Die Beere selbst sollte einen schönen Glanz haben und keine rosafarbenen Dellen oder Druckstellen aufweisen. Übrigens hat die Farbe nichts mit dem Geschmack zu tun: Hellrote Exemplare können ebenso aromatisch schmecken wie tiefrote, dunkle Beeren.

Kalorienarm und gesund

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zum Download Geflämmte Erdbeeren mit Löffelbiskuit und Vanillesahne

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Erdbeeren sind kalorienarm und gesund: So fördert das in den Früchten enthaltene Spurenelement Mangan den Stoffwechsel und kurbelt die Bildung von Schilddrüsenhormonen an. Salicylsäure lindert rheumatische Beschwerden. Doch Vorsicht: Die enthalten Eiweißstoffe sind den Birkenpollen sehr ähnlich. Deshalb können Birken-Allergiker auch auf Erdbeeren allergisch reagieren.

Erst waschen, dann zupfen

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zum Download Spargel-Flammkuchen mit Erdbeeren und rosa Pfeffer

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Die grünen Kelchblätter sollten Sie am besten herausdrehen und nicht abschneiden, wenn die Erdbeeren nicht gleich verzehrt werden. So tritt kein Fruchtsaft aus und die Früchte bleiben schön saftig. Vor dem Herausdrehen des Grüns erst waschen, dann die Blätter entfernen. Wem die Beeren nicht süß genug sind, kann sie mit etwas Puderzucker bestreuen. Der verbindet sich besser als herkömmlicher Haushaltszucker mit den Früchten und hat ein feineres Aroma.

Richtig einfrieren

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zum Download Basilikum Pannacotta Erdbeeren

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Erdbeeren lassen sich auch ganz einfach einfrieren. Dazu die gewaschenen und geputzten Früchte nebeneinander auf ein Tablett oder in eine breite Form setzen und kurz anfrieren lassen, dann in Gefrierdosen oder -beutel umsetzen. So bleiben die Erdbeeren in Form und frieren nicht aneinender fest.

Wer Erdbeeren im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon anbauen möchte, sollte im August Setzlinge pflanzen, damit sich in den Wintermonaten genug Wurzeln ausprägen können. In der kalten Jahreszeit sollte der Boden mit Mulch und Stroh abgedeckt werden.

Ein Tipp für Feinschmecker: Die kleine Schwester der Gartenerdbeere, die herrlich-süße Walderdbeere, wächst sehr schnell und trägt den ganzen Sommer über Früchte. Doch die kleine, hocharomatische Delikatesse hat einen Doppelgänger: die sogenannte Scheinerdbeere. Sie ist kugelrund und in unreifem Zustand von einem Kelch und Außenkelch umschlossen. Die nur ein bis zwei Zentimeter große Frucht hat winzige Noppen, ist leuchtend rot und ebenfalls essbar – aber sie hat nur wenig Geschmack.

Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind, probieren Sie doch mal eine unserer Rezeptideen aus: Wie wäre es mal mit Erdbeeren zum Frühtstück oder als Flammkuchen-Variation? Wir wünschen guten Appetit!

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 30.4.2020, 9 - 12 Uhr

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