Face App - Detlef Budig

Im Netz verbreiten sich gerade massenweise Fotos, die Menschen sehr authentisch alt aussehen lassen. Es finden sich auch viele Promis, die mitmachen. So auch unser hr1-Moderator Detlef Budig. Wir erklären den Hype um die schon alte "Face App".

Möglich macht das ganze die "Face App", die schon seit zwei Jahren erfolgreich in den App Stores zu finden ist. Die "Face App" kann man kostenlos herunterladen und sie bietet eine ganze Menge Filter, um das Gesicht zu manipulieren.

So funktioniert die App: Mithilfe ausgeklügelter künstlicher Intelligenz können Sie in der "Face-App" Portraits von Ihnen bearbeiten. Die App lässt Sie viel älter aussehen, als Sie in Wahrheit sind. Und genau das kann die App richtig gut, denn die Bilder sind größtenteils sehr überzeugend. Unser hr1-Moderator hat die App ausprobiert - das Ergebnis sehen Sie im Artikelbild.

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Weitere Infos zur "Face App"

Name: "Face App" - Portraits künstlich altern lassen
Kosten: Die Basis-Version ist kostenlos (einige Filter können frei verwendet werden und sind kostenfrei), die Pro-Version kostet 4 Euro im Monat oder 44 Euro ohne Abo
Wo erhältlich? Die App gibt es sowohl für iOS als auch für Android

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Promis liefern sich eine "face-app-Challenge"

Momentan sind auch viele Promis scharf auf diese App: Unter dem Hashtag "face-app-Challenge" können Sie sich viele dieser Bilder auf Twitter, Facebook oder Instagram anschauen. Die App gibt es schon seit rund zwei Jahren für iOS und Android, ist aber durch diese Alters-Challenge im Moment wieder angesagt.

Sänger Sam Smith, die Fußball-Profis von Borussia Dortmund, die Jonas Brothers und auch Star-DJ David Guetta haben sich bereits selbst abgelichtet und ihre bearbeiteten Bilder online gestellt. Es gibt auch zahlreiche Fans, die einfach nachbearbeitete Fotos von ihren Idolen ins Netz stellen: Man findet zudem Lady Gaga, Justin Bieber, Katy Perry und Co. im Netz. Übrigens kann man sich nicht nur älter, sondern auch viel jünger oder einfach nur hübscher machen.

Die App hat allerdings auch einen Haken

Doch wie so oft gibt es auch bei dieser App einen kleinen Haken: Wer die App installiert, erteilt ihr die Erlaubnis, auf Name, Nutzername und Fotos zuzugreifen und diese ohne Einschränkung zu verwenden.

Der App-Anbieter kommt aus Russland und zur Bearbeitung werden die Fotos auf dessen Server geladen. Der tritt im App-Store nur als "Face App Inc" auf. In Wirklichkeit steckt hinter dem Betrieb die Firma "Wireless Lab" mit Sitz im Innovationszentrum "Skolkowo" bei Moskau. Die Server stehen laut Wireless Lab in den USA, Irland und Singapur.

Sendung: hr1, hr1 am Nachmittag, 18.7.2019, 15-19 Uhr

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