Bierauswahl
Bier gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Bild © Colourbox.de

Wir haben unsere hr1-Moderatorinnen Martina Regel, Daniella Baumeister, Simone Reuthal und ihre Kolleginnen gefragt: Lieber ein sattes Plopp oder frisch vom Fass?

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zum hr-fernsehen.de Video Bier richtig selber brauen

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Ob ein Guinness, klares Weizen oder naturtrübes Kellerbier: Eine schöne Blume sollte sich auf dem Bierglas bilden, findet unsere Moderatorin Daniella Baumeister. "Ich trinke sehr gern Bier. Zum Essen, aber gern auch mal so", sagt sie und ergänzt: "Was ich hier in Deutschland leider gar nicht finde, ist das südfranzösische 'La Blanche'." Das Lieblingsbier der hr1-Moderatorin, ein Weißbier aus der Brasserie du Mont Blanc, ist ein hellgelbes Bier mit würzigen, fruchtigen Aromen von Koriander und Zitrusfrüchten.

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Schon gewusst? "Frauen-Brauhäuser"


Bei den Germanen war das Brauen reine Frauensache - es gehörte in die hauswirtschaftliche Abteilung wie Kochen und Backen. In den Brauhäusern des frühen Mittelalters sah man in der Regel nur Frauen.

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Angeregte Diskussionen hat Daniella Baumeister mit ihren Freunden auch oft darüber, wie das Bier am frischsten schmeckt: Aus dem Zapfhahn, aus der Dose oder direkt aus der Flasche? "Ich finde, man schmeckt den Unterschied: Am besten schmeckt mir Bier aus dem Hahn, auch beim Weizenbier. Dann kommt die Dose, dann die Flasche“, beschreibt die Moderatorin, Gerneköchin und Genießerin ihre drei liebsten Darreichungsformen eines Biers.

Fabienne Hafner schwört aufs Tannenzäpfle

Als gebürtige Badenerin ist die Reporterin aus dem "Koschwitz am Morgen"-Team ihrem Heimatbier verbunden: dem Tannenzäpfle aus der Badischen Staatsbrauerei Rothaus im Südschwarzwald. Im Sommer trinkt Fabienne Hafner auch gerne mal ein Heineken oder ein Gössler Naturradler. "Das schmeckt tatsächlich am besten nach einer Radtour", weiß Fabienne.

An kalten Wintertagen, am besten am Lagerfeuer im Garten, genießt sie ein Schlappeseppel aus Aschaffenburg oder ein Stümple. Das mildgehopfte Helle ist ein Kultbier aus Baden-Württemberg und sollte am besten direkt aus der kleinen, bauchigen Stümple-Flasche getrunken werden.

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Schon gewusst? "Bierkränzchen"

Im Mittelalter gehörter der Braukessel zur Mitgift. Für die Frau des Hauses gehörte es zum guten Ton, ihre Nachbarinnen zu einem "Bierkränzchen" einzuladen. Dabei tunkten die Damen auch Brotstückchen in ihr Trinkgefäß – als Brottrunk.

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Moderatorin Simone Reuthal aus dem Team "Koschwitz am Morgen" mag am liebsten das niederländische Heineken Bier oder Kronenbourg-Bier aus Frankreich, meist kurz "Kro" genannt.

Redakteurin Iris Ilkenhans schwärmt für Bier in der passenden Umgebung: "Es gibt für mich nichts Schöneres als ein frisch gezapftes Weizenbier mit Blick aufs Matterhorn Berge", schwärmt die begeisterte Skifahrerin von ihrem "Einmal-im-Jahr-Bier" nach einem Tag auf Schweizer Pisten.

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Schon gewusst? "Brauerin Hildegard von Bingen"

Die berühmte Ordensfrau, Ärztin und Naturforscherin Hildegard von Bingen beherrschte auch die Kunst des Bierbrauens. Sie beschrieb in ihrem Werk "Von dem inneren Wesen der Naturen" die Wirkung des Hopfens im Bier.

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Störtebeker Schwarzbier, "schwarz wie die Nacht und mit einem herrlich süßlich-malzigen Geschmack. Das ist für mich genau das Richtige nach einer Fahrradtour im Biergarten", schwärmt hr1-Redakteurin Claudia Derichsweiler.

Martina Regel und Sylvia Plaschek trinken "Mädchenbier"

Im Sommer trinkt Martina Regel am liebsten "Süßbier". "So nenne ich das, andere sagen auch 'Mädchenbier' dazu. Das ist ein leichtes Bier, gemixt mit Limo oder Cola", verrät die Moderatorin.

Auch hr1-Redakteurin Sylvia Plaschek mag am liebsten "Mädchenbier" – zum Beispiel ein Schöfferhofer Weizen-Mix mit Grapefruit. Einmal im Jahr gehört ein Maß Bier auf der Erlangener Kirchweih zum Pflichtprogramm von Sylvia.

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Schon gewusst? "Bierfaß als Hochzeitsgeschenk"

Der Rat der Stadt Wittenberg schenkte dem Reformator Martin Luther und seiner Ehefrau Katharina von Bora zur Hochzeit ein Fass Einbecker. Katharina von Bora war Brauerin von Beruf. Die Braukunst hatte die ehemalige Nonne im Kloster erlernt. Dort erhielt sie auch eine Brauberechtigung. Nach ihrer Heirat braute sie Bier für ihren Gatten. Es wurde Luthers Leibgetränk. Von unterwegs schrieb er an seine "gnädige Jungfer Katharina Lutherin von Bora und Zulsdorf, meinem Liebchen", sie möge doch "ein Pfloschen ihres Bieres zu ihm schicken so oft sie könne."

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Marion staunt über die Berliner

Wenn sie ihre Freunde in Berlin besucht, staunt die Moderatorin Marion Kuchenny: "Morgens, mittags, abends - eine Bierflasche in der Hand gehört offenbar zum guten Ton und wird fast so selbstverständlich getragen wie ein Modeaccessoire", erzählt sie.

"Ein braunes, leuchtend grünes oder orangefarbenes Fläschchen lässig wie eine kleine Handtasche in der Hand baumeln lassen – das gibt es wirklich nur in Berlin“, sagt die Moderatorin über das traditionelle Berliner "Weg-Bier" oder "Mantelbier". Marion Kuchenny trinkt lieber Wein. Vielleicht wird man sie auf der Straße mit einem Glas Riesling antreffen - zum Beispiel auf der Rheingauer Weinwoche in Wiesbaden.

Sendung: hr1, Koschwitz am Morgen, 3.5.2019, 5 Uhr

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