Depression bei Kindern

Fast jeder vierte Schüler in Hessen weist eine psychische Auffälligkeit auf. Dazu zählen Sprech-, Sprach- und Entwicklungsstörungen bis hin zu stark beeinträchtigenden Depressionen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Krankenkasse DAK.

Laut dem neuesten Kinder- und Jugendreport der Krankenkasse DAK steigt die Zahl der psychisch auffälligen Schüler in Hessen an. Vor allem bei älteren Kindern sind Depressionen inzwischen weit verbreitet.

Depression: 11.000 Schüler zwischen zehn und 17 betroffen

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zum hessenschau.de Video DAK-Studie: Schüler mit psychischen Auffälligkeiten

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Demnach zeigt beinahe jeder vierte Schüler in Hessen psychische Auffälligkeiten. Während bei Kindern im Alter zwischen sechs und zehn Jahren vor allem Entwicklungs- und Verhaltensstörungen wie beispielsweise ADHS verbreitet sind, leiden Schüler zwischen dem zehnten und dem 17. Lebensjahr zunehmend unter Depressionen.

Laut dem DAK-Report wurde in Hessen bereits bei 11.000 Schülern eine Depression ärztlich diagnostiziert. Ein Anstieg von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresreport. Statistisch gesehen leidet damit einer von 26 Schülern der elften Klassen an einer Depression. Besonders häufig betroffen seien Schüler mit chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Rheuma.

Studie wird um 11 Uhr offiziell vorgestellt

Die DAK ließ für ihre repräsentative Studie in Hessen die Daten von rund 90.000 Schülern bis zum Alter von 17 Jahren von der Universität Bielefeld auswerten. Für den Kinder- und Jugendreport 2019 wurden die Daten der Jahre 2016 und 2017 ausgewertet.

Dabei sollte den Fragen nachgegangen werden, wie es um die psychische Gesundheit der Kinder bestellt ist, ob es Unterschiede zwischen Stadt- und Landkindern gibt, wie viele der Kleinen Antidepressiva bekommen oder gar in eine Klinik müssen.

Sendung: hr1, hr1 am Mittag, 05.02.2020, 12-15 Uhr

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