Hund im Bett
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Viele Frauen teilen ihr Bett nicht nur mit dem Partner, sondern auch mit Hund oder Katze. Wie sich das auf den Schlaf auswirkt, wurde nun erforscht – mit erstaunlichen Ergebnissen.

In Queensize-Betten schlummern mehr Hunde als Katzen

Hunde stören den Schlaf ihrer Frauchen weniger als Katzen, so lautet eines der Ergebnisse einer Studie, in der die Ruhegewohnheiten von amerikanischen Tierbesitzerinnen untersucht wurde. Dazu befragten Wissenschaftler des Canisius College in Buffalo,Bundesstaat New York, exakt 962 Frauen ab 18 Jahren. Über die Hälfte der interviewten Frauen (55 Prozent) gab an, ihren Hund im Bett schlafen zu lassen. Mehr als ein Drittel (31 Prozent) teilen das Bett mit ihrer Katze. 57 Prozent der Studienteilnehmerinnen teilen sich das Bett zudem mit einem anderen Menschen.

Schlafende Hunde vermitteln mehr Sicherheit als Männer

Die Ergebnisse der Studie wurden kürzlich in dem Veterinär-Fachmagazin "Anthrozoös" veröffentlichtet - dabei sorgte ein Aspekt für Aufsehen: Frauen fühlen sich offenbar mit einem Hund emotional wohler und sicherer als mit einem menschlichen Bettgenossen. Ebenso wie letztere werden auch Katzen als "eher störend" empfunden, wenn es um die Nachtruhe geht.

Hunde sorgen für gesündere Schlafzeiten

Zudem kommen die Wissenschaftler des Canisius College zu dem Schluss, dass Hundebesitzer im Vergleich zu Katzenbesitzern einen gesünderen Schlafrhythmus haben. Denn sie gehen früher zu Bett, meist weit vor Mitternacht, und stehen früher auf.

Weitere Studien zum Thema sollten jedoch nicht nur auf Online-Befragungen basieren, sondern sollten auch unter objektiven Parametern durchgeführt werden, räumen die US-Wissenschaftler aus Buffalo ein.

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 27.12.2018, 9 Uhr

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