Besser schlafen

Der eine schläft überall und auf Knopfdruck, der andere tut sich beim Einschlafen schwer. Wer schlecht schläft, weiß: Das kann sehr schnell aufs Gemüt schlagen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in Zukunft ausgeschlafener in den Tag starten.

Schäfchen zählen, gut lüften, das Bett frisch beziehen oder der Griff zur Schlaftablette: Alles schon ausprobiert? Diese kleinen Veränderungen garantieren größeren Erfolg:

1. Regelmäßige Schlafenszeiten

An regelmäßige Schlafzeiten sollten Sie sich gewöhnen – auch am Wochenende. Am Sonntag auszuschlafen sorgt für schlechtes Einschlafen am Abend und für einen unausgeschlafenen Montag.

2. Lange Mittagsschläfchen streichen

Das Nickerchen bringt Sie aus Ihrem Rhythmus. Können Sie gar nicht darauf verzichten, muss ein kurzer Power-Nap ausreichen. Außerdem sollten Sie mindestens vier Stunden zwischen Mittagsschlaf und Nachtruhe einplanen.

3. Keinen Alkohol trinken

Noch ein Störenfried für Ihren Schlafrhythmus: Alkohol sollten Sie daher nicht vor dem Schlafen trinken und falls doch, nur in Maßen und nicht regelmäßig.

4. Störquellen identifizieren

Das Schlafzimmer sollten Sie nur dem Schlaf widmen und alles andere, wie Arbeit, Fernseher und Smartphone, daraus verbannen.

5. Gedankenkarussell stoppen

Nehmen Sie sich nachmittags eine halbe Stunde Zeit, um Gedanken und Pläne für den nächsten Tag zu notieren, anstatt sich nächtlichen Grübeleien hinzugeben.

6. Auf die innere Uhr hören

Machen Sie sich bewusst, ob Sie eher der Morgen- oder Abend-Typ sind. Versuchen Sie, das beim Tagesablauf zu berücksichtigen.

7. Bettgefährten prüfen

Partner, Kinder oder Haustiere im Bett können Ihren Schlaf stören. Wenn Sie nicht zur Ruhe kommen, sollten Sie über eine veränderte Schlafsituation sprechen.

8. Schnarchen entgegenwirken

Bei wiederkehrenden Problemen mit dem nächtlichen Atmen ist ein Arztbesuch und ein veränderter Lebensstil angebracht: Mehr Sport, weniger Alkohol und gesunde Ernährung sind hier die Stichworte.

9. Albträume trainieren

Gelegentlich auftretende Albträume sind kein Grund zur Sorge. Ein einfacher Trick kann helfen: Schreiben Sie den Traum so detailliert wie möglich auf, ändern Sie das Ende dann zu einem neutralen oder positiven Schluss und stellen Sie sich diesen neuen Traumverlauf mehrmals täglich vor. Viele Menschen träumen dann die selbstkreierte Variante.

10. Temperatur regeln

Die richtige Temperatur für Sie persönlich müssen Sie durch Ausprobieren entdecken. Laut Experten beträgt diese meistens zwischen 15 und 18 Grad. Dem Körper gelingt es dann, die eigene Temperatur schneller herunterzufahren und somit schneller einzuschlafen.

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 18. September 2019, 11 - 12 Uhr

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