Fußabdruck

Am 29. Juli hat die Menschheit sämtliche Ressourcen aufgebraucht, die der Planet in diesem Jahr auf natürlichem Wege ersetzen könnte. Doch wie sieht das bei jedem Einzelnen von uns aus? Hier können Sie sich testen.

Wissenschaftler des Global Footprint Networks im kalifornischen Oakland haben errechnet, ab wann die Menschheit für ihre Aktivitäten mehr Ressourcen in Anspruch nimmt, als ökologischen Kreisläufe binnen einem Jahr regenerieren können. Dahinter steht das Konzept des sogenannten ökologischen Fußabdrucks.

Der Tag, an dem dieser die Pufferkapazitäten der Erde übertrifft, heißt Erdüberlastungstag und ist in diesem Jahr der 29. Juli. Deutschland hat seinen Anteil an den nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde sogar schon am 2. Mai 2019 verbraucht. Der Klimaschutz ist zum Lippenbekenntnis verkommen, sagen die Forscher.

Um die Ressourcen zu produzieren, die reiche Industrienationen wie Deutschland jährlich verbrauchen, benötigten wir eigentlich drei Erden. Nach Meinung der Forscher steuern wir in den kommenden 20 Jahren auf eine Klimakatastrophe zu, wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung aufzuhalten.

UBA - der Ressourcen-Rechner des Umwelt Bundesamts

Wie der ökologische Fußabdruck jedes Einzelnen aussieht, kann man im Internet auf verschiedenen Plattformen testen. Zum Beispiel auf der Seite des Umwelt Bundesamtes. Dort kann man seinen individuellen Wert ermitteln und daraus ableiten, welchen Beitrag man zukünftig für den Klimaschutz leisten kann. Probieren Sie es doch mal aus:

Videobeitrag

Video

zum hr-fernsehen.de Video Klimafreundlich leben – ein Familienexperiment

Familie Steingässer von links nach rechts: Frieda, Jens (Vater), Mio,Hannah (auf dem Schoß), Paula und Jana (Mutter)
Ende des Videobeitrags

Sendung: hr1, hr1-Koschwitz am Morgen, 14.08.2019, 5-9 Uhr

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