1000 deutsche Diskotheken
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Das Buch beamt den Leser zurück ins Jahr 1988 und schickt ihn auf eine sehr verrückte Reise. Flott und teils phlisophisch erzählt ist das Ende sehr melancholisch.

Zitat
„Sehr verrückt, witzig und einfach irre“ Zitat von Stefan Sprang
Zitat Ende
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Information

Michel Decar: "Tausend deutsche Diskotheken“
Roman, 240 Seiten
Verlag: Ullstein
ISBN: 3-96101-017-2
Preis: 20 Euro

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"Tausend deutsche Diskotheken" spielt im Jahr 1988 und ist sehr verrückt, witzig und einfach irre. Held ist der Privatdetektiv Frankie. Er trinkt gerne "Bacardi-Cola". Und er bekommt einen merkwürdigen Auftrag. Ein Herr Mauke, seines Zeichens Vorstand der damaligen Bundesbahn, wird erpresst. Einziger Anhaltspunkt. Der Erpresser hat aus einer Disco angerufen, in der offenbar Madonnas "White Heat" gelaufen ist.

Es gibt aber einige Diskotheken, die in Frage kommen. Also, was macht Frankie? Er schickt seinen Assistenten los, einen Philosophiestudenten. Und er steigt selbst in seinen zucchinigrünen Opel Admiral, um durchs Land zu fahren und dabei auch viele Frauen zu treffen. Um mit ihnen politisch zu diskutieren - aber auch andere Sachen zu machen.

Eine gigantische Verschwörung?

Was den Fall angeht: Frankie dreht immer mehr ab. Er glaubt bald daran, einer gigantischen Verschwörung auf der Spur zu sein, die den Untergang der Bundesrepublik zum Ziel hat. Aber es kommt ganz anders.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Frankies. Und erzählen kann er, flott, cool, mit vielen witzigen Abschweifungen und auch immer ein bisschen philosophisch. Das Ende ist dann überraschend, sehr schön und sehr sehr melancholisch.

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 25. Juli 2018, 10 Uhr

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