Szene aus dem Bremer Tatort "Blut"

Eigentlich vermutet man die Blutsauger ja eher in Transsylvanien als in Bremen. Aber die Kommissare Lürsen und Stedefreund werden eines Besseren belehrt. Im Tatort aus der Hansestadt wird es unheimlich und blutig.

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„Überzogener Vampir-Horror-Quatsch“ Zitat von hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher
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Tatort: "Blut" aus Bremen
Kommissare: Lürsen und Stedefreund (Sabine Postel und Oliver Mommsen)
Regie: Philip Koch
Termin: 28.10.2018, 20:15 Das Erste

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Ein Notruf geht bei der Bremer Polizei ein. Hilferufe sind zu hören. Kurz darauf wird die Leiche einer jungen Frau mit massiven Verletzungen am Hals gefunden. Eine traumatisierte Augenzeugin kann den Hauptkommissaren Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) nur den verstörenden Hinweis "Vampir" liefern.

Dann schlägt der Blutsauger ein zweites Mal zu. Und jetzt ist klar: Es ist eine Frau. Und die macht auch vor Kommissar Stedefreund nicht halt. Der ist zunächst schockiert, versinkt dann aber immer mehr in einem Strudel aus Alpträumen und Aberglauben. Als die Ermittler auf Nora Harding (Lilith Stangenberg) und ihren Vater Wolf Harding (Cornelius Obonya) treffen, überschlagen sich die Ereignisse.

Tatort "Blut" ist abstoßend und peinlich

Eigentlich finde ich es ja sehr schade, dass das Bremer Tatort-Team demnächst Schluss macht. Denn die Fälle waren fast immer ziemlich gut. Dieser überzogene Vampir-Horror-Quatsch aber ist abstoßend und peinlich, einfach schwer zu ertragen.

Man kann ja mit dem Übersinnlichen spielen, aber es ohne jede Ironie so durchzuziehen, ist schwach. "Blut" ist definitiv nicht für Zuschauer unter 16 Jahren geeignet. Zum Glück machen die Schauspieler ihre Sache sehr gut. Damit reicht es wenigstens für eines von 5 Blaulichtern.

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 26.10.2018, 9 Uhr

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