Tatort: Für immer und dich

Mal wieder ein Tatort, der auf realen Ereignissen beruht: Vor fünf Jahren sind in Freiburg ein 13-jähriges Mädchen und ein älterer Mann gemeinsam verschwunden und kurz darauf wieder aufgetaucht. Um diesen Vorfall spinnt sich der neueste, allerdings fiktive, Kriminalfall aus dem Schwarzwald.

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„Der vierte Fall ist ganz klar der bisher beste des Freiburger Teams.“ Zitat von hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher
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Tatort: "Für immer und dich" aus Freiburg
Kommissare: Berg und Tobler (Hans-Jochen Wagner und Eva Löbau)
Regie: Julia von Heinz
Termin: 10.03.2019, 20:15 Das Erste

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Was haben Woody Allen, Franz Müntefering, Bruce Willis und Donald Trump gemeinsam? Ihre Frauen sind deutlich jünger. Mal 24, 28 oder sogar 40 Jahre jünger. Bei Martin Nussbaum (Andreas Lust) sieht’s ähnlich aus: der Mittfünfziger ist mit der damals erst 13-jährigen Emiliy (Meira Durand) durchgebrannt. Sie sind die Hauptfiguren des neuen Tatorts aus dem Freiburger Umland.

Von der Realität inspiriert

Der Filmtitel ist dabei gleichzeitig Titel eines Songs von Rio Reiser, den Nussbaum schon als Jugendlicher gerne gehört hat. Mittlerweile ist er über 50 und mit Emily in Begleitung einer echten Lolita unterwegs. Nach zwei Jahren im Ausland ist den beiden allerdings das Geld ausgegangen, was sie zurück in den Schwarzwald treibt. Dort passieren zwei Dinge: Emilys Mutter erkennt sie und Nussbaum hat einen Unfall, der einen jungen Mann das Leben kostet. Die Kommissare Berg und Tobler werden hellhörig.

Tatort: Für immer und dich

Angelehnt ist der Fall an das Verschwinden eines Mädchens aus Freiburg, das 2013 mit einem 40 Jahre älteren Mann nach Italien durchbrannte. Die beiden hatten sich zuvor im Internet kennengelernt - ob es sich dabei um eine Liebesbeziehung handelte, ist unklar. 2018 kehrte das Mädchen zu seiner Familie zurück. Ihr Begleiter wurde festgenommen.

Tatort: Für immer und dich

4 von 5 Blaulichtern

Das klassische Krimi-Schema mit Mord zu Beginn, dann Ermittlungen und Aufklärungen am Ende wird in diesem Tatort aufgebrochen. Die ambivalente Beziehung von Emily und ihrem "Sugardaddy" steht dagegen im Vordergrund - und die ist spürbar am kriseln. hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher sieht den bislang besten Fall aus dem Schwarzwald, bei dem das Emittlerteam allerdings erneut nicht ganz überzeugen kann.

Tatort-Tipp vier Blaulichter

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag 8. März 2019, 9 Uhr

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