Die Telefonkarte des hr.
Die Telefonkarte des hr. Bild © hr

Früher gehörte sie mal in jedes Portemonnaie, heute braucht sie eigentlich niemand mehr. Die Telefonkarte hat Geburtstag. Bei Restguthaben auf jeden Fall weiterlesen.

Als Smartphones und Handys noch einer fernen Galaxie angehörten, waren Telefonzellen und Münzfernsprecher ein angesagtes Kommunikationsmittel. Und dazu brauchte man in vielen Fällen eine aufladbare Telefonkarte. Die Erfindung dieser Karte jährt sich nun zum 35. Mal.

hr-Telefonkarte
Auch die Kollegen von hr3 hatten ein eigenes Telefonkarten-Motiv Bild © hr

Das Besondere an den Karten: Es gab sie mit so vielen verschiedenen Motiven, dass sie zum begehrten Sammlerobjekt wurden. Schon 1992 soll es mehr als 200.000 Telefonkarten-Verrückte gegeben haben.

Auch wenn die kleinen, rechteckigen Karten ihren ursprünglichen Nutzen weitestgehend verloren haben. Es gibt noch ein paar Stellen, an denen man mit ihnen telefonieren kann. Und zwar unter anderem hier:

  • Basistelefon, Marktplatz Groß-Umstadt
  • Basistelefon, Lahnau (Mittelhessen)
  • Tele-Station, Marktplatz Kassel (gleichzeitig Hotspot zum Surfen)
  • Öffentliches Telefon, Rabanusstraße und Bahnhof in Fulda

Auch heute bietet die Telekom noch Telefonkarten an. Man kann damit aber nicht mehr nur telefonieren, sondern mit seinem Guthaben auch Filme und Serien für den Laptop runterladen.

Sendung: hr1, hr1 Start, 20.06.2018, 6 Uhr

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