Online-Shopping

Bestellt, bezahlt und dann... nichts geliefert! Fake Shops machen ihr Geld genau damit: Kunden locken, aber keine Ware liefern. Auf Beschwerden meldet sich der Shop nicht mehr. Und sein Geld zurückzubekommen ist schwer. Wir verraten Ihnen, wie Sie die falschen Anbieter erkennen.

Die sogenannte Fake-Shops sind im Internet auf den ersten Blick immer schwieriger zu entlarven. Im Design der Webseite orientieren sie sich an den großen, bekannten Shops. Außerdem schaffen sie es oft, bei der Suche nach bestimmten Artikeln sehr weit oben in den Suchmaschinen-Ergebnissen zu landen. Manchmal verwenden sie sogar unerlaubterweise bekannte Vertrauenssiegel. Ein paar Hinweise, um den Betrug rechtzeitig zu erkennen, gibt es aber doch:

Tipp: Adress-Zeile

Werfen Sie einen Blick in die Webadresse im Browser! Spätestens wenn es um die Bestellung und Zahlung geht, muss das eine sichere Verbindung sein. Das heißt zum Beispiel, dass "https" statt "http" sowie ein Schloss-Symbol eingeblendet werden.

Tipp: Impressum

Wenn Sie den Shop noch nicht kennen, sehen Sie sich erst einmal das Impressum an. Es ist meist unten auf der Webseite zu finden. Ist es vollständig, mit klarem Firmennamen und Adresse? Wenn nicht, ist das ein schlechtes Zeichen.

Tipp: Zahlungsmöglichkeiten

Auch die Art der Bezahlung kann einen Hinweis geben. Wenn Sie bei den Zahlungsmöglichkeiten lediglich im Voraus, per Direktüberweisung oder per Nachnahme bezahlen können, ist eventuell etwas faul.

Ernstfall: Wenn die Lieferung ausbleibt

Wenn es doch so weit kommen sollte, dass die Lieferung ausbleibt und Sie den Shop nicht kontaktieren können, sollten Sie so schnell wie möglich Ihrer Bank Bescheid geben. So können Sie im Idealfall den überwiesenen Betrag zurückbekommen. Die Polizei rät: Auch bei kleineren Beträgen sollten Sie Anzeige erstatten.

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 1.12.2017, 10 Uhr

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