Quentin Tarantino

Der US-amerikanische Filmregisseur, Produzent, Drehbuchautor, Kameramann und Schauspieler ist bekannt für seine skurrilen Filme abseits der Norm. Doch nicht nur seine Filme sind außergewöhnlich, auch über Tarantino selbst haben wir einige kuriose Fakten für Sie zusammengestellt.

Sein neuer Film "Once Upon A Time in Hollywood" erzählt die Geschichte des US-amerikanischen Rassisten und Massenmörders Charles Manson. Und auch diesmal sind namhafte Schauspieler wie Brad Pitt, Leonardo Di Caprio und Al Pacino mit von der Partie. Man darf sich also wieder einmal auf ein großes, wenn auch blutiges Kino-Spektakel à la Tarantino freuen.

Ein Genie mit einer Schwäche für weibliche Füße

Dass Tarantino durchaus ein seltsamer Kautz ist, dürfte jedem Film-Fan mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Doch wie "besonders" Tarantino wirklich ist, zeigen diese kuriosen Fakten rund um den Eigenbrödler:

  • Fakt 1: Tarantino hat indianische Wurzeln

Tarantinos Vorfahren mütterlicherseits waren Cherokee-Indianer. Sie sind heute das größte noch existierende Indianervolk Nordamerikas. Seinen Indianer-Wurzeln hat er zudem seinen ungewöhnlichen Vornamen zu verdanken: Benannt ist er nach der Figur Quint aus der Westernserie "Rauchende Colts". Die Figur in der Serie war Halbblut-Indianer, genau wie Tarantinos Mutter.

  • Fakt 2: Tarantino hat einen IQ von 160

Der 56-Jährige scheint erwiesenermaßen ein Genie zu sein, denn ab einem Intelligenzquotienten von 130 gilt man als hochbegabt. Und das, obwohl er bereits mit 15 Jahren die High School schmiss und bekennender Legastheniker ist.

  • Fakt 3: Tarantino ist verrückt nach Füßen

Besonders weibliche Füße haben es dem Fußfetischisten angetan. Und zwar genau die von Schauspielerin Uma Thurman - ihre Füße sind in allen Tarantino-Filmen zu sehen, in denen sie mitspielt: in der Kill Bill-Reihe sowie in Pulp Fiction.

Thurman gilt ohnehin als seine Muse. In einem Interview sagte er einst: "Josef von Sternberg hatte Marlene Dietrich, Alfred Hitchcock hatte Ingrid Bergman, André Téchiné hatte Catherine Deneuve und ich habe Uma."

  • Fakt 4: Tarantino bestimmt die Handlung seiner Filme per Musik

Vor jedem Drehbuch, das er schreibt, lässt sich Tarantino durch Musik inspirieren. Er baut die Handlungsstränge seiner Filme anhand der Songauswahl zusammen, die er vorher bestimmt. Jede Szene hat quasi ihren eigenen Soundtrack, musikalisch wird nichts dem Zufall überlassen. Eine durchaus kuriose Art und Weise Filme zu machen.

Und das mit Erfolg. Das hat der zweifache Oscar- und Golden-Globe-Preisträger sowie Gewinner der Goldenen Palme bereits oft genug bewiesen. Zudem sind viele Songs, wie zum Beispiel die Nancy Sinatra-Interpretation von "Bang Bang (My baby Shot Me Down)", die in Kill Bill vorkommt, dank ihm erst populär geworden.

  • Fakt 5: Tarantino verweigert Product-Placement in seinen Filmen

Haben Sie schon mal einen Tarantino-Film gesehen, in dem Schleichwerbung vorkam? Nein? Wir nämlich auch nicht. Er kann echte Markenwerbung nicht ausstehen und erfindet für seine Filme daher stets komplett eigene, nicht existente Markenwaren.

Der "Kahuna Burger" sowie die "Red Apple"-Zigaretten in Pulp Fiction, die "Teriyaki Donuts" in Jackie Brown oder der "G.O. Juice" aus dem Kill-Bill-Universum - alles frei erfunden.

Sendung: hr1, hr1-Koschwitz am Morgen, 14.08.2019, 5 - 9 Uhr

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