Hanns Martin Rincker testet eine Glocke

Seit 1590 werden in Sinn bei Gießen Glocken gegossen. Doch um auch in der Zukunft wirtschaftlich bestehen zu können, hat das Familienunternehmen längst auf moderne Technologien gesetzt.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Glockengießer Hanns Martin Rincker im Gespräch

Glockengießer Hanns Martin Rincker
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"Am Herstellungsverfahren von Kirchenglocken hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert", erklärt Fritz Georg Rincker, der zusammen mit seinem Bruder Hanns Martin die Glockengießerei Rincker führt. Aber das Umfeld hat sich gewandelt. Heute steuern Computer und Handy-Apps die Glocken und da so ein Kirchengeläut bis zu 300 Jahre hält, müssen im 21. Jahrhundert neue Geschäftsfelder her, um das ältestes Familienunternehmen seiner Art Deutschlands für die Zukunft fit zu machen.

Und so macht der technologischer Wandel auch vor der Glockengießerei Rincker nicht halt. Kunstguss, Vakuumguss und 3D-Druck heißen die neuen Betätigungsgebiete. Kunden können ihre Dateien auf der Webseite des Unternehmens hochladen - gegossen oder gedruck wird dann in mit höchster Präzision in Metall oder Kunststoff. Darin sehen die hessischen Gießer ihr Zukunftsfeld.

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Sendung: hr1, hr1 Koschwitz am Morgen, 8.8.2019, 5-9 Uhr

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