Kater Garfield

Den dicken, orangenen Kater aus der Feder von Zeichner Jim Davis kennt jeder: 1978 erschien der erste Comic-Strip um Garfield und seine Freunde. Der Cartoonist Jim Davis wird am 28. Juli 75 - wir erinnern an seine berühmteste Figur.

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19. Juni 1978, Mama Leoni's italienisches Restaurant: Ein stattliches Katzenbaby namens Garfield erblickt inmitten von Pizza und Pasta das Licht der Welt und verputzt direkt mal sämtliche Lasagne-Vorräte des Hauses. So oder so ähnlich soll die Geburt des weltbekannten Katers abgelaufen sein, wie man aus den Comics von Zeichner Jim Davis erfährt.

Typisch Garfield: wenig Motivation, viel Lasagne

Seitdem sammelt der orangefarbene Fleischklops überall Sympathien. Seine meist menschlichen Probleme und die nicht immer einfache Beziehung zu seinem Besitzer Jon treffen den Nerv des Publikums. Man erkennt sich wieder: wenig Motivation zu Wochenbeginn, generelle Langeweile und eine Vorliebe für italienische Küche hat ja jeder von uns irgendwie. Und humorvoll überspitzt lassen sich solche Probleme sowieso viel leichter ertragen.

Jim Davis wuchs mit zahlreichen Katzen auf

Erfinder Davis schuf ihn nach den dutzenden Katzen, die über den Bauernhof im US-Bundesstaat Indiana streunten, wo er aufwuchs. Weil er als Kind an Asthma litt, verbrachte er viel Zeit im Haus und entdeckte seine Liebe zum Zeichnen. Später studierte er Kunst und arbeitete in einer Werbeagentur, bevor er 1969 einem Comic-Zeichner als Assistent zur Seite stand.

Comiczeichner Jim Davis

Um Garfield herum erfand Davis weitere Figuren: Herrchen Jon, Hund Odie, Tierärztin Liz und Katzenbaby Nermal. Immer mehr Zeitungen druckten die Comics - 1983 waren es schon rund 1000. Inzwischen sind sie laut Guinnessbuch der Rekorde die weit verbreitetesten Comics der Welt. Zudem gibt es Garfield unter anderem auch noch als Bücher, Filme, TV-Serien, Musicals, Tassen, Kleidungsstücke, Spielzeuge und Stofftiere. Der dicke Kater hat seinem Erfinder ein kleines Comic-Imperium beschert.

"Auch nach mehr als 40 Jahren nicht langweilig"

Noch immer erstellt Davis alle Comics selbst, unterstützt von einem Team und seit 2011 auf dem Computer. Auch nach mehr als 40 Jahren werde ihm das Zeichnen von Garfield nicht langweilig, sagte Davis zuletzt in einem Interview.

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"Ich versuche immer noch, es genau richtig hinzubekommen. Wenn man hin und wieder aus irgendeiner Ecke einen albernen Gag herzaubern kann, der die Leser amüsiert, das ist viel wert. Das ist es, worum es mir immer geht. Eines Tages würde ich gerne den Gag schreiben, der die ganze Welt zum Lachen bringt."

Sendung: hr1, hr1 am Nachmittag 28.07.2020, 15-19 Uhr

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