Wildgrillen
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Endlich: das Wetter passt zu den Ferien und es zieht uns raus in die Sonne und an den Grill. Aber was macht man ohne eigenes Grundstück, wo man die Kohle zum Glühen bringen kann? Wir klären auf, was beim Grillen in der Öffentlichkeit zu beachten ist.

Zuhause geht's fast uneingeschränkt, abseits der eigenen Grundstücksgrenzen wird es schonmal problematisch: Grillen ist in Deutschland nicht überall einfach so drin.

Vor Ort über die Möglichkeiten informieren

Grillen gilt als offenes Feuer, ist in der Öffentlichkeit also erstmal ein No-Go. Grundsätzlich gilt: Wer auf ausgewiesenen Grillplätzen grillt, ist auf der sicheren Seite. In den meisten Städten gibt es aber Grünanlagen oder Parks, auf denen das Gebrutzel zumindest teilweise erlaubt ist. Hier gibt es auch Möglichkeiten zur Entsorgung des Mülls und der Asche, manchmal gibt es sogar fest installierte Grills. In Kassel oder Frankfurt zum Beispiel gibt es mehrere dieser Flächen.

Aschebehälter
An öffentlichen Grillplätzen finden sich häufig Behälter, um heiße Asche zu entsorgen. Bild © picture alliance
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Öffentliches Grillen ist Sache der Kommunen, die unterschiedlich zu dem Thema stehen - ein allgemeines Gesetz gibt es nicht. Daher sollte man sich vorher bei der Stadt über die örtliche Handhabe informieren und am besten nicht einfach wild drauf los grillen. Wer an unausgewiesenen Stellen ein Feuer macht, muss mit Bußgeldern rechnen. Je nach Fall und Ort können die in der Höhe variieren, liegen aber zum Beispiel in Frankfurt bei 110 Euro Regelgeldbuße.

Sendung: hr1, hr1-Start, 29.6.2018, 6 Uhr

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