Rassismus tötet

Haben Sie eine rassistisch motivierte Attacke beobachtet? Oder sind Sie gar selbst Opfer einer solchen Attacke geworden? Egal ob Beleidigung, Ausgrenzung oder Gewalt: Auf dieser Webseite können Sie Fälle anonym und kostenfrei melden und werden ausführlich beraten. Wir verraten, warum das wichtig ist.

Jeden Tag erleben Menschen rechte, rassistische oder antisemitische Gewalt – auch in Hessen. "Response" ist eine Beratungsstelle für Betroffene im Auftrag der Bildungsstätte Anne Frank e.V. in Frankfurt.

Chronik dokumentiert Angriffe, Sachbeschädigungen und Bedrohungen

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Maimouna: "Ich habe schon an fast jedem Ort in Frankfurt Rassismus erlebt"

Alltagsrassismus Maimouna
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In dieser Chronik dokumentiert "Response" Vorfälle von rechter und rassistischer Gewalt seit 2016 in Hessen. Gezählt werden Angriffe auf die körperliche Unversehrtheit sowie gezielte Sachbeschädigungen oder Bedrohungen, die von Personen gemeldet werden oder die vom "Response"-Team kontinuierlich in Lokalmedien recherchiert werden. Verdachtsfälle werden als solche gekennzeichnet.

Weitere Informationen

So können Sie einen Vorfall melden

  • Um einen Vorfall zu melden, können Sie das Meldeformular nutzen. Einfach dem Fragebogen folgen und auf Absenden klicken.
  • Vorfälle können auch via Telefon über die Nummer 069 – 56 000 242, per Post an Hansaallee 150; 60320 Frankfurt am Main oder per Email an kontakt@response-hessen.de gemeldet werden.
  • Auch bei Netzwerkstellen können Fälle gemeldet werden. Die Kontakte finden Sie hier.
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In der Chronik tauchen Vorfälle auf, die sich in Hessen tatsächlich ereignet haben. Und wenn die Betroffenen einverstanden sind, werden sie öffentlich gemacht. Im vergangenen Jahr 2019 hat es beispielsweise Fälle von rund 120 Personen gegeben, die auf der Webseite veröffentlicht wurden.

Das Ziel ist, zu zeigen, dass solche Gewaltausbrüche keine Einzelfälle sind. "Response" möchte für rechte oder rassistische Gewalt sensibilisieren, sie sichtbar machen, gesellschaftliche Diskussionen anregen und um die Stimmen und Perspektiven der Betroffenen, sowie möglichen Ursachen und Wirkungen erweitern.

Durch die Dokumentation vieler Vorfälle ergeben sich Muster rechter Gewalt. Zudem werden Themen und Problemlagen besser sichtbar. Letztendlich können so Schritte zur Verbesserung der Situation oder zur Unterstützung der Betroffenen abgeleitet werden. 

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Beratungsangebote und konkrete Handlungsmöglichkeiten

Es geht darum, genau hinzusehen und hinzuhören. So kann "Response" besser auf Betroffene zugehen, schneller reagieren und konkrete Beratungsangebote machen. Anschließend informiert die Beratungsstelle über Handlungsmöglichkeiten und unterstützt bei der Entscheidung, welche weiteren Schritte hilfreich sein könnten (z.B. Anzeigenerstattung, juristisches Verfahren, therapeutische Unterstützung etc.).

Weitere Informationen

Warum Sie Ihre Geschichte erzählen sollten

  • Sie möchten, dass das, was Sie erlebt oder beobachtet haben, gesehen und gehört wird.
  • Sie möchten, dass rassistische Angriffe auch als solche wahrgenommen werden. Sie möchten auf rechte Gewalt aufmerksam machen.
  • Sie möchten, dass Rassismus und rechte Gewalt benannt werden.
  • Sie möchten anderen Betroffenen zeigen, dass sie nicht alleine sind und sich mit ihnen solidarisch zeigen.
  • Sie positionieren sich gegen rechte Gewalt.
  • Sie möchten dazu beitragen, Zahlen und Fakten zu rechter Gewalt in Hessen zu schaffen.
  • Sie möchten "Response" in dem Anliegen unterstützen, sich für eine solidarische, gewaltfreie und emanzipatorische Gesellschaft einzusetzen.
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Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 16.01.2020, 9-12 Uhr

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