Er war der erste deutsche Superstar: Achim Reichel, ehemaliger Frontmann der Rattles, einer deutschen Band, die mit den Beatles im Hamburger Starclub auftrat und mit den Rolling Stones auf England-Tour ging. Von den Sechzigern bis heute sechzig Jahre im Musikgeschäft – Achim Reichel hat im hr1-Talk viel zu erzählen.

Unser Gast in drei Sätzen

Sein Vater trug stets ein weißes Hemd, hatte die Welt bereist und in seinen Taschen klimperte das (Trink-)Geld: Also sollte Achim aus Hamburg-Sankt Pauli auch Schiffssteward werden, absolvierte erst einmal eine Kellnerlehre. Doch er tauschte seinen Plattenspieler gegen eine Gitarre aus. Das war der Anfang einer Karriere vom Rock'n'Roller über den Krautrocker und Balladenvertoner bis zum Shanty-Singer - womit viele der Spielwiesen des Achim Reichel noch gar nicht erwähnt sind.

Darum geht’s im hr1-Talk

Klaus Reichert und Achim Reichel

Weshalb er Mick Jagger ursprünglich nicht für den Sänger, sondern den Manager der Rolling Stones hielt oder weshalb er früh ahnte, dass aus den vier britischen Buben namens Beatles mal was ganz Besonderes werden sollte - das erläutert Achim Reichel im hr1-Talk. Aber er erklärt auch das Geheimnis seines Erfolges, das ihm alle zehn Jahre einen Hit in ganz unterschiedlichen Genres bescherte. Und er erinnert sich an einen gewissen Joschka aus Frankfurt, der ganz neidisch auf ihn war und in der Politik ein hohes Tier wurde.

76 Jahre, davon sechzig Jahre der Musik gewidmet: Er hat sein Leben auf über 400 Seiten ausgebreitet. "Achim Reichel - ich hab das Paradies gesehen", ist der Titel der Autobiografie des Musikers.

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Zum Artikel "Alle zehn Jahre ein Hit" | Achim Reichel, Musiklegende

Achim Reichel
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