Sie ist eine der prominentesten Repräsentantinnen jüdischen Lebens in Deutschland. Adriana Altaras, Schauspielerin, Regisseurin und Autorin, wuchs in Hessen auf und berichtet in ihren Büchern mit Witz und Selbstironie aus ihrem Leben. Auf der Frankfurter Buchmesse kommt sie zum hr1-Talk.

Der Talk mit Adriana Altaras ist öffentlich. Er wird am 13. Oktober zwischen 10 und 11 Uhr auf der ARD-Bühne der Frankurter Buchmesse aufgezeichnet.

Unser Gast in drei  Sätzen

Ihre Eltern kämpften in Kroatien als Partisanen gegen die Nazis, in Titos Jugoslawien wurden sie wegen ihrer jüdischen Abstammung verfolgt. Adriana Altaras kam in Zagreb zur Welt, verbrachte einen Teil ihrer Kindheit in Italien, die Jugend in Marburg und Gießen, das Studium in Berlin und New York. In ihren Büchern – das erste, „Titos Brille“, wurde auf Anhieb ein Bestseller – thematisiert sie ihre jüdische Herkunft, ihre Familiengeschichte und das moderne Leben zwischen Berliner Lifestyle und den Opernbühnen Europas. Das alles tut sie mit Witz, Selbstironie und manchmal bissiger Satire, ohne den Ernst ihrer Themen unter den Teppich zu kehren.

Darum geht’s im hr1-Talk

Im hr1-Talk spricht Adriana Altaras über vererbte Traumata und die aktuelle Antisemitismus-Debatte. Sie erzählt, was sie vom Karate-Kampf für’s Leben gelernt hat und warum sie lieber Regie führt als selbst Theater zu spielen. Sie erinnert sich an ihre Jugend in Mittelhessen, erzählt vom Spagat zwischen Familienleben und Künstlerdasein und erklärt, warum die Vergangenheit uns alle immer wieder einholt.

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Podcast

Zum Artikel "Ich rede immer um mein Leben" | Adriana Altaras, Regisseurin und Autorin

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