Er ist sicher einer der profiliertesten deutschen Schauspieler und gilt als Charakterdarsteller: "Das weiße Band", "Der Vorleser" - das sind nur einige der Filme, in denen er brillierte. Nun ist Burghart Klaußner auch unter die Schriftsteller gegangen. Im hr1-Talk erzählt er über sein Buch, sein Leben und seine Liebe zum Wasser.

Unser Gast in drei  Sätzen

Als echtes Berliner Kind ist Burghart Klaußner aufgewachsen, sein Vater betrieb eine Traditionsgaststätte. Doch statt der Gastronomie widmete sich Burghart Klaußner der Schauspielerei: "Das Schöne am Theaterberuf ist, dass man Sachen spielen kann, die man im Leben nie machen kann" ist seine Begründung dafür. Mit großer Bandbreite - vom Naziverbrecher jagenden Generalstaatsanwalt über einen sittenstreng-sadistischen Pastor bis hin zum alternden Bert Brecht.

Darum geht’s im hr1-Talk

Burghart Klaußner und Uwe Berndt
Burghart Klaußner und Uwe Berndt Bild © hr

Im hr1-Talk verrät Burghart Klaußner, weshalb er gerne finstere Figuren verkörpert und mit welchem Regisseur er gerne zusammenarbeitet, weil der "historisches Pathos" erzeugt. Zudem erklärt er, was ein Panzerbär ist, zitiert holländische Postkarten, aber er liest auch aus seinem eigenen Buch.

"Vor dem Anfang" ist der Titel von Burghart Klaußners  Romandebüt. In dichter, gedrängter Sprache schildert er das Schicksal von zwei Männern an einem der letzten Kriegstage im April 1945. Als Schicksalsgemeinschaft wider Willen müssen sich die zwei durchs umkämpfte Berlin schlagen. Ein Roman voll Düsterkeit, aber auch Witz, ein Roman über das Ende einer Welt und die Hoffnung auf einen neuen Anfang - der Erstling von Schauspieler Burghart Klaußner.

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Zum Artikel "Ich nehme Partei für Menschen" | Burghart Klaußner, Schauspieler

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