Er hat einen Leichenschauhausdirektor gespielt und einen schwulen Fußballer, er hat mit Quentin Tarantino zuammengearbeitet und mit Jodie Foster. Als Serienstar war er "Der Kriminalist" im ZDF. Nun ist Christian Berkel, der Mann mit dem markanten Kopf und der markanten Stimme, zu Gast im hr1-Talk.

Unser Gast in drei Sätzen

Mit sechs sah der kleine Christian zum ersten Mal Theater, eine Kinderaufführung der Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn: "Da war es um mich geschehen, der Berufswunsch stand fest." Sein Vater, ein Arzt, warnte: "Wenn du keinen Erfolg hast, ist es sehr hart." Der Sohn schlug die Warnung in den Wind, der Erfolg gibt ihm bis heute recht.

Darum geht’s im hr1-Talk

Christian Berkel und Marco Schreyl

Christian Berkel erzählt, weshalb er die Zusammenarbeit mit Tom Cruise im Kinohit "Operation Walküre" über das Attentat auf Adolf Hitler so schätzte. Er erklärt, wie simpel der Unterschied zwischen Demokraten und Faschisten zu erkennen ist. Und der Schauspieler mit jüdisch-christlichen Wurzeln erläutert im hr1-Talk, wie er damit umgeht, von der rechtsradikalen Szene als "Verräter der weißen Rasse" angefeindet zu werden.

Mit seinem Debütroman "Der Apfelbaum" wurde er als literarische Entdeckung gefeiert. Jetzt hat Christian Berkel nachgelegt, mit "Ada". Autobiographisch eingefärbt lässt er am Erwachsenwerden der Titelheldin die fünfziger und sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts lebendig werden, den Clash zwischen Heintje und den Rolling Stones.

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Podcast

Zum Artikel "Ich will in andere Welten eintauchen"| Christian Berkel, Schauspieler und Schriftsteller

Christian Berkel
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