Miss Energiewende - das ist einer der Spitznamen für die Professorin Claudia Kemfert. Elegant und eloquent kämpft sie in Wissenschaftszirkeln und Talkshows für die Energiewende. Gerade auch in Corona-Zeiten darf dieses Thema nicht vergessen werden - dafür setzt sich die Umwelt- und Wirtschaftswissenschaftlerin im hr1-Talk ein.

Unser Gast in drei Sätzen

Statt mit den Stricknadeln für den Öko-Pullover beschäftigte sich die junge Claudia Kemfert eher mit Finanz-Statistiken und -tabellen, unter anderem an der kalifornischen Elite-Uni Stanford. Das führte zu einer Karriere als eine der Angesehensten ihres Fachs, als Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Und sowohl CDU wie SPD hielten sie für ministrabel: Norbert Röttgen berief sie 2012 in sein nordrhein-westfälisches Schattenkabinett, Thorsten Schäfer-Gümbel machte sie 2013 im hessischen Landtagswahlkampf zu seiner Energiebeauftragten

Darum geht’s im hr1-Talk

Claudia Kempfert und Uwe Berndt

Im hr1-Talk enthüllt Claudia Kemfert, weshalb ausgerechnet eine Spinne ihre ersten quasi wissenschaftlichen Forschungen torpedierte. Sie erläutert, dass ein Kosten-Tsunami nicht an irgendwelchen Meeresküsten toben wird, sondern uns allen droht, wenn die Energiewende nicht bald kommt (von anderen Stürmen mal ganz abgesehen). Und sie macht sich stark für einen Generationenvertrag zwischen Alt und Jung, um die Erde zu retten.

Weitere Informationen

Weitere Infos zu Claudia Kemfert und "Mondays for Future"

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"Mondays for future" (Murmann-Verlag) ist der Titel des jüngsten Buch der Wissenschaftlerin. "Freitag demonstrieren, am Wochenende diskutieren, am Montag anpacken und umsetzen" lautet ihr Rezept (in Corona-Zeiten ist Umweltengagement auch per sozialen Medien möglich).

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel "Freiheit bedeutet eine intakte Umwelt" | Claudia Kemfert, Umweltökonomin

Claudia Kempfert
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