Seit Oktober 2013 ist er Bürgermeister von Augustusburg in Sachsen. Über sein Buch "Das Problem sind wir. Ein Bürgermeister in Sachsen kämpft für die Demokratie" diskutiert ganz Deutschland. Im hr1 Talk erzählt Dirk Neubauer, warum er mal nachts in Schlappen zum Rathaus gelaufen ist, warum im Stadtrat kein Mitglied der AfD sitzt und warum er nicht Wutbürger, sondern Bürgermeister geworden ist.

Unser Gast in drei Sätzen

Dirk Neubauer war 18 und lebte in Halle, als die Mauer fiel. Er war Kaffeeröster und Café-Betreiber, Journalist, Medienberater und noch einiges mehr. Zur Wahl hat er sich gestellt, weil der eigentliche SPD-Bewerber sich zurück gezogen hat, als er und seine Familie bedroht wurden.

Neubauer ist parteilos gestartet und 2017 - während des Hypes um Martin Schulz - in die SPD eingetreten. In seinem Buch schreibt er über den Ostfrust und die Notwendigkeit von Bürgerbeteiligung.

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Infos zum Buch

Dirk Neubauer: "Das Problem sind wir. Ein Bürgermeister in Sachsen kämpft für die Demokratie"
Gebunden, 240 Seiten
Verlag: DVA
ISBN: 978-3-421-04851-6
Preis: 18 Euro

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Darum geht’s im hr1 Talk

Dirk Neubauer ist in Sachsen geboren und geblieben, anders als viele Ostdeutsche, die im Westen Karriere und Geld gemacht haben. Er hat viel ausprobiert in seinem Leben, ist immer wieder neu aufgebrochen, hat neu und Neues gedacht und versucht.

Und will als Bürgermeister auch die Augustusburger aufrütteln und zu Mitdenken, Mitmachen und Beteiligen einladen. Unter anderem hat er eine Plattform eingerichtet, wo Bürger*innen Ideen einbringen können. Und er plädiert dafür, dass im Landeshaushalt eine Milliarde mal eben so an die Kommunen verteilt wird.

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Zum Artikel "Demokratie ist keine Party, zu der man eingeladen wird" | Dirk Neubauer, Bürgermeister von Augustusburg

Dirk Neubauer
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