Er war einer der europäischen Spitzenköche, doch vor über 20 Jahren stieg er aus. Heute betreibt Franz Keller eine kleine feine Gastwirtschaft im Rheingau und züchtet seine Tiere selbst. Im hr1-Talk spricht er über vernünftige Ernährung, die Lust am Kochen und den Wahnsinn des Sterne-Zirkus.

Unser Gast in drei  Sätzen

Franz Keller wuchs schon als Kind in die Gastronomie hinein, im „Schwarzen Adler“ am Kaiserstuhl erkochte seine Mutter als erste Frau einen Stern, später gehörte unter anderem der legendäre Paul Bocuse zu seinen Lehrmeistern. Als er mit seinem eigenen Lokal in der Welt der Gastro-Sterne angekommen war, spürte er schnell den unmenschlichen Stress, unter den Wirte, Köche, Tiere und auch Gäste dabei geraten. Heute führt er seine „Adlerwirtschaft“ im Rheingau ohne Schnickschnack und züchtet auf seinem eigenen Hof glückliche Tiere. 

Darum geht’s im hr1-Talk

Im hr1-Talk erzählt Franz Keller, wie französische Köche nach dem Krieg den guten Geschmack über den Rhein brachten, er berichtet von fliegenden Kasserolen in der Küche von Paul Bocuse und einem Streit, bei dem er beinahe seinen Vater erschlagen hätte. Er spricht aber auch über die Freude am Kochen, die Liebe zu seinen Tieren und warum er sie trotzdem töten und essen kann.

Franz Keller und Marion Kuchenny
Marion Kuchenny hatte im hr1-Talk den Koch Franz Keller zu Gast. Bild © hr1

Signierte Bücher zu gewinnen

In seinem neuen Buch „Vom Einfachen das Beste“ erzählt Franz Keller nicht nur seine eigene Geschichte. Er führt anhand eigener Erlebnisse anschaulich vor Augen, was es heißt, sich vernünftig zu ernähren. Abgerundet wird das Buch durch einige von Franz Kellers Rezepten, allerdings – so sagt er im hr1-Talk – sind es ganz bewusst nur wenige, denn er will die Leser ermutigen, beim Kochen auch zu improvisieren.

Für Talk-Hörer hat Franz Keller drei Exemplare signiert. Die können Sie gewinnen, wenn Sie folgende Frage beantworten:

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