"Dein ist mein ganzes Herz" war sein größter Hit in den Achtzigern. Jetzt hat er sein 36. Album veröffentlicht. Heinz Rudolf Kunze ist eine der festen Größen im deutschen Musikgeschäft. Im hr1-Talk am Tag der Deutschen Einheit spricht er über seine Texte, deutsche Musik und seine Erfahrungen in der DDR.

Unser Gast in drei  Sätzen

Er war mit dem Lehramtsstudium fertig, hatte das Referendariat erfolgreich absolviert und war auf dem besten Weg, ein verbeamteter Lehrer zu werden, da wurde ihm ein Plattenvertrag angeboten und sein Leben änderte die Richtung. Sein Management war so klug, ihn nicht in ein Rockstar-Klischee zu pressen, sondern stilisierte seine intellektuelle Seite zum besonderen Image. Mit markanter Brille und poetisch-philosophischen Texten setzt Heinz Rudolf Kunze bis heute ganz eigene Duftmarken in der deutschen Musikszene.

Darum geht’s im hr1-Talk

Im hr1-Talk spricht Heinz Rudolf Kunze über seinen Schreibdrang, der ihn mehr Texte produzieren lässt, als er jemals in seinem Leben wird veröffentlichen können. Er erzählt von Auftritten im Osten, Deals mit den DDR-Oberen und seine enttäuschte Hoffnung auf einen menschlichen Sozialismus. Und er begründet, warum deutsche Schlager ihn wütend machen und wieso er glaubt, dass die Rockmusik sich nicht mehr weiter entwickelt.

Uwe Berndt und Heinz-Rudolf Kunze
Uwe Berndt sprach im hr1-Talk mit Heinz Rudolf Kunze. Bild © hr1

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Zum Artikel “ Deutsche Schlager sind eine Körperverletzung“ | Heinz Rudolf Kunze, Rockpoet

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