Auch mit 85 Jahren wird Jean Ziegler nicht müde, Ungerechtigkeiten anzuprangern und die Welt wachzurütteln. Sein neues Buch "Was ist so schlimm am Kapitalismus?" ist ein Dialog mit seinem Enkelkind und gedacht "als Waffe" für die "Generation Greta" und die Fridays-for-Future-Bewegung und deren Ziele.

Unser Gast in drei Sätzen

Jean Ziegler ist emeritierter Soziologie-Professor in Genf und Mitglied des UN-Menschenrechtsrates. Der charismatische Schweizer, der provoziert und polarisiert, ist einer der profiliertesten Globalisierungs- und Kapitalismuskritiker. Acht Jahre lang kämpfte "die Stimme der Armen" als Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung.

Darum geht’s im hr1-Talk

Jean Ziegler mit hr1-Moderator Uwe Berndt

Wie kam es, dass der große Philosoph Jean-Paul Sartre Zieglers Ziehvater wurde? Wie kam es, dass der Junge aus gutem Hause Chauffeur von Che Guevara war? Und wie kam es, dass diese Begegnung entscheidend für das Leben des streitbaren Schweizers wurde? Im Gespräch mit Uwe Berndt geht es aber auch um den Kampf gegen Hunger, Großbanken und Konzerne, um die Frage, warum verlorene Prozesse auch ihr Gutes haben und um die Hoffnung, dass wir alle die Welt ein bisschen besser machen könnten.

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel "Immer noch stirbt alle fünf Sekunden ein Kind an Hunger" | Jean Ziegler, Soziologe

Jean Ziegler
Ende des Audiobeitrags
Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit