Er ist Deutschlands wichtigster Filmproduzent. Als Regisseur, Produzent und Chef der UFA ist Nico Hofmann für über 480 Filme verantwortlich, außerdem Unterhaltungsformate wie DSDS, GZSZ, "Bauer sucht Frau" und viele andere. Im hr1-Talk spricht er über die Besessenheit vom Film und über politische Haltung.

Unser Gast in drei  Sätzen

Schon als Kind drehte Nico Hofmann seinen ersten Super-8-Film, als Teenager verarbeitete er die Scheidung seiner Eltern in einem Spielfilm und richtete ein Kino in der elterlichen Garage ein. Die Filme und Serien, für die er als Regisseur und Produzent verantwortlich zeichnet, verarbeiten oft Themen der Zeitgeschichte – zum Beispiel die NS-Zeit in "Unsere Mütter, unsere Väter", das Leben in der DDR in "Der Turm" oder die Geschichte von Ex-Bundespräsident Wulff in "Der Rücktritt".

Darum geht’s im hr1-Talk

Im hr1-Talk verrät Nico Hofmann, warum er seine eigenen Filme gerne im Fernsehen anschaut, was ihn an den Popcornessern im Kino nervt und warum er als Regisseur schwer zu ertragen war. Er spricht über seine Männerfreundschaft mit Götz George, seine Verletzlichkeit und seine Sehnsucht nach einem erfüllten Privatleben. Er erzählt, warum er bei der Filmproduktion lieber seinem Bauchgefühl folgt als den Ratschlägen der Marktforschung und warum zeitgeschichtliche Inhalte für ihn genauso wichtig sind wie Unterhaltungsformate.

Uwe Berndt und Nico Hofmann
Bild © hr1

"Mehr Haltung bitte!", fordert Nico Hofmann in seinem neuen Buch – der Untertitel: "Wozu uns unsere Geschichte verpflichtet". Anhand seiner eigenen Geschichte beschreibt er darin, welche politische Verantwortung Filmemacher heute tragen und begründet, warum er mit seinen Filmen nicht nur unterhalten, sondern auch ein Statement für Demokratie und gegen die Verrohung des politischen Diskurses abgeben möchte.

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