Sina Trinkwalder entspricht nicht dem Klischee, das man gemeinhin mit dem Begriff Unternehmer verbindet. Ihre Mitarbeiter sucht sie nicht unter den Einser-Absolventen und Dienstzeugnis-Glänzern, sondern unter Langzeitarbeitslosen und Menschen mit Beeinträchtigungen. Im hr1-Talk schildert sie, wie Geschäftserfolg und Mitmenschlichkeit im Wirtschaftsleben zueinander passen können.

Unser Gast in drei  Sätzen

Mit der Mutter immer im Clinch gelegen, ein lausiges Abitur gemacht, zweimal das Studium abgebrochen ("BWL braucht keine Sau!") - das liest sich nicht wie eine Erfolgsstory. Doch die junge Sina gründete eine Werbeagentur und gehörte schon zur Generation Rolex, als ihre Ex-Kommilitonen noch wirtschaftsmathematische Formeln paukten. Dann hatte sie ein Erweckungserlebnis mit einem Obdachlosen, stellte die Sinnfrage und wirtschaftet in ihrer Firma "Manomama" heute nach dem Grundsatz: "Unternehmer müssen Menschen lieben!"

Darum geht’s im hr1-Talk

Sina Trinkwalder erzählt, was sie von der von ihr so genannten "Generation 11-und-90-Prozent" hält - das sind die Zeitgenossen, die von anderen Unmögliches verlangen, sich selbst aber in der Opferrolle sehen, wenns nicht nach ihren eignen Vorstellungen geht. Sie verrät, dass ihr "Lieblingsfeind" Markus Söder ihr immer sympathischer wird. Und sie plädiert dafür, in Deutschlands Schulen mehr Wert aufs Fördern von Kreativität und Mitgefühl zu legen.

Weitere Informationen

Infos zum Buch

"Heimat muss man selber machen - Wie wir gemeinsam eine lebenswerte Gesellschaft schaffen"
Verlag: dtv
208 Seiten
16 Euro

Ende der weiteren Informationen

Heimat, das ist für Sina Trinkwalder ein Lebensgefühl ohne örtliche Beschränktheit: "Es gibt viele Heimaten!" Entsprechend lautet ihre Folgerung und auch der Titel ihres neuen Buches: "Heimat muss man selber machen".

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel "Unternehmer müssen Menschen lieben" | Sina Trinkwalder, Unternehmerin

Unternehmerin Sina Trinkwalder
Ende des Audiobeitrags
Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit