Ein Mensch kommt zur Welt. Was genau heißt das? Dieser Frage ist die Philosophin Svenja Flaßpöhler zusammen mit ihrem Ehepartner Florian Werner nachgegangen. In einem Buch haben sie ihr Leben als Eltern verarbeitet. Am Küchentisch wurde nicht nur über Lätzchen und Babybrei gesprochen, sondern auch darüber philosophiert, was es heißt eine gute Mutter und ein guter Vater zu sein.

Unser Gast in drei Sätzen

Svenja Flaßpöhler ist Philosophin, Journalistin, Autorin und seit 2018 Chefredakteurin des Philosophie Magazins. In ihrem Buch "Die potente Frau" kritisiert die Autorin die Me-Too-Debatte. Dort würde die moderne Frau immer noch zu einem Opfer stilisiert. Sie plädiert für eine neue Weiblichkeit. Flaßpöhler ist mit dem Autor Florian Werner verheiratet. Das Paar lebt mit zwei gemeinsamen Kindern in Berlin. In ihrem jüngsten Buch: "Zur Welt kommen. Elternschaft als philosophisches Abenteuer", beschreibt sie, dass auch Eltern mit der Geburt eines Kindes neu zur Welt kommen.

Darum geht es im Talk

Mit dem Philosophieren begann Svenja Flaßpöhler schon in der Jugend: Mit 14 Jahren wurde sie von ihrer Mutter verlassen und wuchs bei ihrem Stiefvater auf. Durch dieses Erlebnis begann sie über das Verzeihen nachzudenken. Sie ist der Ansicht, das Krisen gute Zeiten für die Philosophie sind, weil die Menschen dann versuchen sich neu zu orientieren. Dabei darf Philosophie auch mal weh tun, verunsichern und das Gewissen erschüttern.

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel *Philosophie entsteht am Küchentisch" | Svenja Flaßpöhler, Philosophin

Svenja Flaßpöhler
Ende des Audiobeitrags

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit