Timo Ameruoso ist Pferdetrainer – und er sitzt im Rollstuhl. Seine Geschichte berührt die Menschen. Er hat einen besonderen Draht zu Pferden und hilft anderen, ihr Tier besser zu verstehen. Für ihn ist immer der Mensch das Problem, nicht das Pferd.

Unser Gast in drei Sätzen:

Timo Ameruoso für hr1-Talk

Pferde waren schon immer sein Leben – er war erfolgreicher Springreiter, hat es bis zu den Deutschen Meisterschaften geschafft. Ein Motorradunfall zwingt ihn mit 16 Jahren in den Rollstuhl, aber er schafft es mit eisernem Willen zurück auf den Rücken eines Pferdes. Timo nennt sich selbst Pferdemediator, bewundert Arnold Schwarzenegger und hat sich sein Lieblingspferd "Paolo" auf die Brust tätowieren lassen.

Darum geht’s im hr1-Talk:

Pferde und Menschen würden in der Natur nie aufeinandertreffen. Das macht ihre Beziehung kompliziert. Dennoch können beide zu Partnern werden, mit Geduld und Einfühlungsvermögen, ohne Zwang. Seine Pferde sind eine Quelle der Kraft und Inspiration für ihn, begleiteten ihn durch seine dunkelsten Stunden. Auch dank seiner Tiere steht er "mit beiden Beinen fest im Leben". Im hr1-Talk erklärt er, warum er kein Pferdeflüsterer ist, wie der Erfolg sein Leben verändert hat und warum jeder den Umgang mit Pferden lernen kann.

Timo Ameruoso ist überzeugt, der Mensch muss für das Pferd zum Leittier werden, denn kein Pferd lässt sich freiwillig reiten. Wie das funktioniert, beschreibt er in seinem Buch "Seitenblicke. Auf dem Weg zur ultimativen Beziehung zwischen Pferd und Mensch."

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel „Pferde sind nicht zum Reiten gemacht“ | Timo Ameruoso, Pferdemediator

Timo Ameruoso
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