Ihre Mutter war die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof, ihr Vater der linke Verleger Klaus Rainer Röhl. Heute ist Bettina Röhl Journalistin. Warum sie sich kritisch mit dem Zeitgeist von 68 auseinandersetzt, erzählt sie im hr1-Talk.

Bettina Röhl lebte als Kind mit Menschen, die andere nur aus der Zeitung oder von Fahndungsplakaten kannten. Rudi Dutschke wurde ihr Patenonkel; in den Wohngemeinschaften ihrer Mutter traf sie auf Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Horst Mahler, Jan-Carl Raspe und viele andere. Ihre Kritik der 68er-Bewegung und der RAF-Terroristen unterfüttert sie heute mit Einschätzungen, die aus realem Erleben gespeist sind.

Darum geht’s im hr1-Talk

Bettina Röhl und Marion Kuchenny
Bettina Röhl und hr1-Moderatorin Marion Kuchenny Bild © hr

Im hr1-Talk erzählt Bettina Röhl von ihrer Kindheit in Kinderläden und Wohngemeinschaften, sie berichtet von ihren Begegnungen mit den Protagonisten von Damals und spricht über das Verhältnis zu ihrer Mutter Ulrike Meinhof. Bettina Röhl lässt uns teilhaben an ihrer umfangreichen Aufarbeitung dieser Vergangenheit mit Hilfe von Akten, Briefen und Interviews – und sie erklärt, warum sie die 68er-Bewegung für ein Missverständnis und eine „popkulturelle Luxusrevolution“ hält.

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