Tatort Tod und Spiele: Kommissar Jan Pawlak (Rick Okon, l) im Undercover-Einsatz mit seinem Kampfsport-Trainer Abuzar Zaurayev-Schmidt (Surho Sugaipov) im Boxring.

Immer voll auf die Zwölf - eigentlich genau das Richtige für den zynischem Kommissar Faber und sein Team aus Dortmund. Doch bei den Kämpfen, um die es sich im neuen Tatort dreht, geht es um Leben und Tod - und natürlich viel Geld!

Zitat
„Den Dortmundern ist wieder ein richtig guter Tatort gelungen.“ Zitat von hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher
Zitat Ende

Nanu, was ist denn da los? Im neuesten Fall aus Dortmund zeigt Kommissar und Misanthrop Faber (Jörg Hartmann) plötzlich menschliche Züge! Aber bevor es soweit ist, müssen die Ermittler in "Tod und Spiele" erstmal einen kniffligen Fall lösen.

Verbrannte Menschenknochen

Denn am Rande der Stadt wurden in einer Feuerstelle die verbrannten Knochen eines Menschen gefunden. Die Obduktion ergibt, dass das Opfer vor seinem Tod eine Menge Knochenbrüche erlitten hatte.

Gemeinsam mit dem neuen Kollegen Jan Pawlak (Rick Okon) besucht Faber einen Kampfclub. Während Pawlak dort verdeckt ermittelt, versucht Kommissarin Bönisch (Anna Schudt) sich an einen russischen Oligarchen ranzumachen. Sie hat den Verdacht, dass er hinter den blutigen Kämpfen steckt.

Tatort packt ernstes Thema an

Illegale Kämpfe, bei denen Menschen auf das Leben anderer wetten. Die Reichen und Schönen, denen so langweilig ist, dass sie sich wie die alten Römer Kämpfe auf Leben und Tod anschauen wollen. Und die armen Schweine, die für Geld alles tun, sich sogar gegenseitig vor Publikum totschlagen.

Den Dortmundern ist wieder ein richtig guter Tatort gelungen, der - trotz des ernsten Themas - diesmal nicht ganz so düster daherkommt und stattdessen mehr auf Wortwitz setzt. Damit verdient sich "Tod und Spiele" 4 von 5 Blaulichtern.

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 5.10.2018, 9 Uhr

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit