Ein weißer SUV wird aus einem Kanal geborgen.
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Navigationssysteme finden immer den richtigen Weg? Nicht, wenn man sich blind auf die Routenplaner verlässt. Schauen Sie mal hier. Wir stellen Ihnen zehn kuriose Navi-Irrfahrten vor.

Mit dem Auto auf die Skipiste

Ein 72-jähriger Urlauber verirrte sich in der Region Zell am See mit seinem Auto auf eine Skipiste. Das Navi führte ihn auf eine vereiste Fläche abseits der Straße. Dass dies eigentlich eine Rodelbahn und Skipiste ist merkte der Fahrer erst Kilometer später, als der Wagen steckenblieb. Eine Pistenraupe musste die Insassen und das Fahrzeug bergen.

In den Kanal

Ein Autofahrer aus Oldenburg wurde von seinem Navigationsgerät in den Küstenkanal in Edewecht in Niedersachsen gelotst. Bei leichtem Regen und Dunkelheit führte das Navi den Fahrer über die Hafenkante, direkt in den Kanal. Er konnte sich durch das Seitenfenster aus dem sinkenden Auto befreien.

In den Fluss

2016 verließen sich vier polnische Urlauber zu sehr auf die Ortskenntnis ihres Navis. Das Gerät wies die vier an, über den Fähranleger in Lüneburg zu fahren - ab in die Elbe. Der Fahrer und die restlichen Insassen kamen mit einem Schreck davon.

Das geht auch in Hessen

Nicht nur die Elbe scheint ein beliebter Zielort für verwirrte Navis zu sein. Auch der Main in Offenbach sorgte schon 2009 für das Ende einer Autofahrt. Weil sich fünf junge Männer nicht auskannten verließen sie sich blind auf das Navigationsgerät und wunderten sich nicht schlecht, als sie samt Fahrzeug im Main landeten. Auch die fünf konnten sich rechtzeitig aus dem sinkenden Auto retten, das Fahrzeug musste allerdings später von der Feuerwehr aus dem Fluss geborgen werden.

Capri oder Carpi?

Ein kleiner Buchstabendreher machte einem schwedischen Pärchen einen Strich durch die Rechnung: Statt auf der malerischen Insel Capri landeten die beiden im über 660 Kilometer entfernten Carpi in Norditalien.

Eine viel zu lange Klassenfahrt

Ein Busfahrer sollte eine Schülergruppe aus Belgien ins französische Skigebiet "La Plagne" bringen, wählte aber aus Versehen einen gleichnamigen Ort in den Pyrenäen aus - bei Toulouse bemerkte er den Fehler, der für 24 Stunden Verspätung und 1200 Kilometer Umweg sorgte.

Rom oder Rom?

Eigentlich wollte ein Italiener von seinem Wohnort Newcastle in England in die ewige Stadt fahren. Als das Navi schon einige Stunden später "Sie haben ihr Ziel erreicht" verkündete, staunte der 81-jährige Fahrer nicht schlecht. Er hatte bei der Zieleingabe wohl einige Details übersehen und war statt in der italienische Hauptstadt im oberbergischen Rom in Nordrhein-Westfalen gelandet.

Familienurlaub an der See

Eine Mutter wollte im Urlaub mit den beiden Kindern eigentlich vom Hafen in Puttgarden auf Fehmarn mit der Fähre nach Dänemark - ins Navi tippte sie jedoch "Putgarten" ein und landete auf der Ostseeinsel Rügen. Die Distanz: gut 380 Kilometer.

Und nochmal Rügen

Der Urlaub auf der Insel Rügen startete für eine Hamburgerin zunächst mit einer Fahrt nach Duisburg. Statt der Adresse des Hotels gab sie die des Reiseveranstalters in Duisburg in ihr Navigationsgerät ein. Auch in Duisburg angekommen fiel der Dame nicht auf, dass sie sich nicht auf der Ostsee-Insel befand. Sie verlangte sogar noch die Schlüssel für ihr gebuchtes Zimmer in der Geschäftsstelle des Reiseveranstalters. Nach einem Umweg von 650 Kilometern checkte die Urlauberin dann spät in der Nacht endlich in dem richtigen Hotel auf Rügen ein.

Mit dem Auto auf die Treppe

Im thüringischen Suhl blieb ein Auto auf einer Treppe neben der Polizeiwache stecken. Das Navi wies der 21-Jährigen an links abzubiegen, dem kam die Fahrerin unmittelbar nach und blieb nach einigen Metern auf einer Fußgängerbrücke stecken. Sie blieb unverletzt, es entstand aber ein Sachschaden von 1500 Euro.

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Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 19. August 2019, 9 Uhr.

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